Glücklich durch Bewusstsein - für mehr Leichtigkeit & Freude in deinem Leben

Glücklich durch Bewusstsein - für mehr Leichtigkeit & Freude in deinem Leben

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00:00:04: Herzlich willkommen bei.

00:00:05: Glücklich durch Bewusstsein, deinem Podcast für mehr Leichtigkeit und Freude in deinem so wertvollen Leben.

00:00:12: Ich bin Heirie, Psychotherapeutin und Mentoren für Persönlichkeitsentwicklung und hier begleite ich dich mit wertvollen Impulsen anhand von Beispielen aus Alltagssituationen, wie du immer wieder zurück in die Leichtigkeit und Freude finden kannst, auch wenn es mal anstrengend oder stressig um dich herum ist.

00:00:31: Denn was viele nicht wissen, es ist unser Geburtsrecht glücklich zu sein.

00:00:36: Also viel Spaß beim Reinhören!

00:00:44: Hallihallo und herzlich willkommen zur neuen Folge.

00:00:48: Heute sprechen wir über emotionale Wunden, auch Traumata genannt.

00:00:54: Und ich sage so gerne, wir sind alle traumatisiert.

00:00:57: Und damit möchte ich dich jetzt gar nicht erschrecken, sondern es geht bei mir eher um die emotionalen Wunden.

00:01:04: Wir haben kleinere, größere und alles Mögliche dazwischen erlebt.

00:01:10: Es gibt Menschen, die haben wirklich dramatische Traumata erlebt.

00:01:13: Und auf die gehen wir heute nicht ein.

00:01:15: Ich meine die Traumata aus unserer Kindheit, aus unserer Lebensgeschichte, aus unserem systemischen Familienleben.

00:01:27: Wir sind alle traumatisiert, klingt sehr dramatisch.

00:01:31: Es ist eigentlich auch, aber es ist auch nicht so dramatisch.

00:01:34: Deswegen herzlich willkommen.

00:01:36: Super schön, dass du dabei bist bei dieser Folge, denn wir werden jetzt hier einfach mal tiefer eintauchen.

00:01:43: Und ich gehe in dieser Folge genau auf diese emotionalen Wunden ein, also unsere Traumata, erkläre die Hintergründe dazu und zeige dir Wege auf, wie du deine emotionalen Verletzungen aufspüren und loslassen kannst.

00:01:58: Und am Ende gibt es eine kleine Übung, wie du deinen inneren Beobachter für deine persönlichen Traumata aktivieren kannst, weil unser innerer Beobachter ist eine so super wichtige Instanz, Damit wir immer mehr unserer alten, hinderlichen, limitierenden Glaubenssätze, Muster, Strategien, Emotionen loslassen, auflösen, um – warum?

00:02:23: – um in uns Heiler zu sein, um uns in uns Wohler zu fühlen.

00:02:29: Was ist dann?

00:02:30: Ja, dann sind wir mental und emotional gesund.

00:02:35: Wer möchte das nicht, oder?

00:02:38: Genau.

00:02:39: Also, dann viel, viel Spaß beim Zuhören.

00:02:43: Und das Schöne ist, wir können alles reparieren.

00:02:48: Da gibt es auch ganz, ganz tolle wissenschaftliche Ergebnisse inzwischen, weil unser Gehirn, auch durch die Neuroplastizität, kann sich immer wieder neu vertraten, neu vernetzen, neu ausrichten und entsprechende synaptische Verbindungen können sich auflösen, können gelöscht werden.

00:03:07: und entsprechend neue synaptische Verbindungen können verdrahtet werden.

00:03:13: Also das alte, was wir über uns glauben und denken, wird verändert in das neue, was ich meinte mit, und das ist dann emotionale und mentale Gesundheit.

00:03:25: Und du kannst dann aus deinem gewöhnlichen Leben in ein sehr schönes, liebevolles und glückliches Leben finden.

00:03:34: In meinen Augen haben fast alle körperlichen Erkrankungen und psychischen Störungen.

00:03:39: Also, körper und psychische sind ja für mich ein System.

00:03:44: Und sie gehören zusammen.

00:03:46: Sie haben einen Zusammenhang mit unserem inneren Kind und gehen mit unseren emotionalen Verletzungen einher.

00:03:53: Das ist eine starke Aussage.

00:03:54: Was meine ich damit?

00:03:55: Wenn ich behaupte, wenn ich jetzt in den Rauben werfe, Alle Krankheiten und alle psychischen Störungen haben einen Zusammenhang mit unserem inneren Kind und gehen mit unseren emotionalen Verletzungen her.

00:04:10: Sehr kontrovers.

00:04:11: Wir könnten jetzt fort wunderschön anfangen zu diskutieren.

00:04:14: Ich werde hier auch meinen Input reingeben und ich würde mich echt freuen, wenn du da deine Gedanken einfach mal zurückmeldest, in die Kommentare schreibst oder mir eine Nachricht schreibst und wir können gerne darüber sprechen.

00:04:26: Und warum sehe ich das so?

00:04:27: Weil Emotionen unterdrückt werden.

00:04:30: weil wir sie nicht fühlen.

00:04:31: Weil wir schon ganz früh fühlen können als Kinder, wenn wir noch keine Worte haben, wenn wir noch keine Sätze haben.

00:04:40: Aber Gefühle sind da, Körperempfindungen sind da.

00:04:43: Und sie werden dann in dem Moment gefühlt, sie entstehen durch eine Situation mit einer Person, durch eine Gegebenheit, wird in uns etwas erzeugt, hochgeholt, was passiert, wir drücken es aber weg.

00:04:59: Und das ist genau das Fatale, dass es in dem Moment weggedrückt wird.

00:05:05: Unsere Eltern wussten es nicht besser, gar keine Frage.

00:05:08: Auch deren Eltern wussten es nicht besser.

00:05:09: Es ist passiert.

00:05:10: Deswegen ist es so wertvoll, dass du diese Folge hörst, um in dir aufräumen zu können, um in dir zu erkennen, wo hab ich noch Themen, wo drück ich noch was weg, damit ich das auflösen kann.

00:05:25: Um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, eben nicht.

00:05:29: einen irgendwelchen körperlichen und psychischen Erkrankungen zu erkranken.

00:05:32: Ja, also auch statistisch betrachtet steigen die Erkrankungen so ab dreizig, vierzig, fünfzig stärker an, was für mich damit zusammenhängt, dass unsere Psyche, ja also unser Unterbewusstsein der Ort, wo wir alles hindrücken, hind verdrängen, unsere Psyche ganz automatisch verdrängt, abspaltet.

00:05:55: abkapselt.

00:05:57: Dieser Schrank ist irgendwann zu voll.

00:06:00: Was zu voll gehabt ist, ist dann irgendwann diese Emotionen, diese Energien von Emotionen.

00:06:04: Es sind ja alles Energien, unsere Gedanken, unsere Gefühle, unsere Emotionen.

00:06:08: Es ist alles Energie.

00:06:10: Und wenn die keinen Platz mehr finden, boom!

00:06:12: Irgendwoher platzt das dann raus.

00:06:14: Und zwar daher, wo wir eine Neigung haben, vielleicht eine genetische Predisposition haben, wo wir wissen, okay, unsere Eltern, unsere Großeltern waren dafür, zugänglich.

00:06:25: Ja, jemand hatte besonders irgendwie eine Neigung zu Ängsten, hat vielleicht schon eine ängstliche Persönlichkeitsthematik.

00:06:32: Ja, oder jemand neigte eher zu Magen-Darm-Erkrankungen oder zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen und so weiter.

00:06:38: Ja, also so entsprechend wird dann, sucht sich dann den Körper deine Schwachstelle aus.

00:06:45: Oder eben, wo du gerade, wo es für dich eine freundliche Einladung wäre, hinzuschauen.

00:06:50: Ja, wo du gerade, Deine Körperintelligenz lesen könntest.

00:06:55: Wenn du zum Beispiel mit dem Magen was hast, was familiär normalerweise kein Thema ist, dann könntest du schauen, okay, was will mir das sagen?

00:07:03: Was schlucke ich runter?

00:07:05: Was verdaue ich nicht gut?

00:07:07: Was liegt mir schwer im Magen?

00:07:09: Ist es irgendwie ein Streitenkonflikt?

00:07:12: Ist es Ärger auf den Chef, den du nicht ansprichst?

00:07:14: Ist es die fehlende Gehaltserhöhung?

00:07:17: Es ist eine Krise oder ein Konflikt in deiner Beziehung, in deiner Partnerschaft und ihr sprecht nicht drüber.

00:07:23: Ja, also so auch unsere Körperintelligenz ist total weise und weist uns auf die Themen hin, wo wir hinschauen dürfen, womit wir uns auseinandersetzen dürfen.

00:07:35: Genau, also es geht für mich immer um unterdrückte Emotionen, weil wir sie nicht fühlen und die möchten aber eigentlich befreiten werden.

00:07:46: Genau, also diese verdrängten unterdrückten Emotionen, wenn du dir mal Emotionen vorstellst, ja, so geschrieben als ein E, Binderstrich, Motion, Motions, das E steht für Energie, Energien in Bewegung, also die unterdrückten Emotionen, die Energien in Bewegung, führen im Unterbewusstsein dann zu bestimmten Ausprägungen.

00:08:09: Wie ich das vorhin erklärt hab, ne?

00:08:10: Dann bricht da was aus oder da was aus.

00:08:13: Und es beschreibt auch Brad Denerson total schön in seinem Buch der Emotionscode und er bezeichnet sie als eingeschlossene Emotion.

00:08:23: Fand ich auch nochmal ganz spannend den Begriff, weil wir nutzen er verdrängt oder unterdrückt.

00:08:29: oder abgespalten bei uns.

00:08:31: Und ich fand das ganz schön, weil er es auch so wie so eine Kapsel beschreibt und die Emotion ist in dieser Kapsel eingeschlossen.

00:08:41: So, dann starten wir mal mit einer ganz, ganz tollen Frau, einer Kommunikationswissenschaftlerin, die schon, finde ich, weit ihrer Zeit voraus war, Vera Birkenbiel, wer sie kennt, eine ganz, ganz, ganz tolle Frau weit ihrer Zeit voraus.

00:08:58: Und sie hat mal gesagt, wir werden geboren mit hundert Prozent Potenzial und dann beginnt die Erziehung.

00:09:06: Und was meint sie damit?

00:09:07: Sie meint, dass wir als wirklich total tolle, intelligente Wesen geboren werden, die mit Talenten, mit Gaben, mit Kraft, mit Liebe in diese Welt kommen und dann aber anfangen sich zurückzunehmen.

00:09:24: Dann anfangen sich nicht zu zeigen.

00:09:28: sich nicht zu trauen.

00:09:29: Wenn du vielleicht Kinder hast oder wenn du in deinem Umfeld guckst, wir sind kleine Babys, wir sind Kinder, die explorieren ihre Gegend, ihr Umfeld, da wo sie aufwachsen sind, ganz neugierig.

00:09:43: Und warum ist es bei uns Erwachsenen irgendwann so ein bisschen verloren gegangen?

00:09:47: Vielleicht erlebst du dich eher in deinem Alltagstrott und kannst dich mal fragen, wann fing das alles an?

00:09:55: Nämlich dann, wenn unsere Eltern sagen, mach das nicht.

00:09:58: Tut das nicht.

00:09:59: Jetzt sei nicht so laut.

00:10:01: Jetzt sei still.

00:10:02: Und warum weinst du denn schon wieder?

00:10:04: Ja, also wir zeigen uns nicht mit unseren Gefühlen, mit unseren Bedürfnissen, mit unserem Sosein.

00:10:10: Wir fangen an, uns zurückzunehmen.

00:10:14: Ich finde auch so lustig.

00:10:17: Ich hatte mal so ein Witz gelesen.

00:10:19: Da hieß es die Eltern, die freuen sich dann, wenn ihre Kinder endlich sprechen.

00:10:25: Und endlich gehen.

00:10:28: und dann sagen sie aber irgendwann, jetzt hör doch mal auf zu sprechen, jetzt hör doch mal still und bleib doch mal still sitzen und rein doch hier nicht rum.

00:10:35: Die ganze Zeit.

00:10:36: Also es ist auch ein schönes Bildnis.

00:10:38: Also wir lernen es, wir tun es und dann ist es irgendwie nicht mehr wirklich erwünscht, wenn wir da mit anderen stören.

00:10:46: Ja und da ist diese Crux.

00:10:48: Und dann beginnt es, dass wir ein ungesundes System bedienen.

00:10:53: Kinder haben einfach eine wunderbare Energie.

00:10:56: Ja, sie strotzen vor Energie.

00:10:58: Manche sind ein Wirbelwind.

00:11:00: Ja, sie haben viel überschüssige Energie.

00:11:03: Und manchmal werden sie auch mit ADHS dann für Kinder betitelt, was mir auch so ein bisschen... Das ist jetzt ein anderes Thema, wo der jetzt hier den Rahmen sprengt.

00:11:12: Aber was mir auch leidtut, weil natürlich haben Kinder viel Energie.

00:11:16: Ja, sie sind hier, um zu klettern, um zu singen, zu tanzen, zu lachen und... Nur weil sie dann nicht still sitzen können so richtig, wird es dann gelabelt.

00:11:28: Deswegen kannst du mir vorstellen, wie hättest du dich entwickelt, wenn du dich hättest zeigen dürfen, mit all deinen Fragen, mit all deinen Gefühlen, mit all deinen Bedürfnissen, mit all deinen Talentengaben und Fähigkeiten.

00:11:46: Und wo wärst du jetzt vielleicht?

00:11:49: Wie würdest deinem Selbstwert jetzt gehen?

00:11:52: deinem Selbstvertrauen, deiner Selbstliebe.

00:11:57: Also du merkst, das ist nicht Thema so unfassbar wichtig, die gute Nachricht ist, aber wir können das glücklicherweise reparieren.

00:12:05: Wir können glücklicherweise diese Mäntel, diese Konzepte, Prägungen, Konditionierungen erkennen und auflösen.

00:12:15: Genau, also wir wurden geboren mit hundert Prozent Potenzial und dann beginnt die Erziehung, wäre der tolle Satz von Vera Birkenbiel.

00:12:21: Und Klaus Grawe hat mal ganz, ganz toll die vier psychologischen Grundbedürfnisse ausgearbeitet.

00:12:30: Auf die gehe ich gleich ein.

00:12:31: Ich möchte dir nun mal kurz vorher erklären, wie wichtig sie sind.

00:12:37: Wie wichtig sie sind und wie man sie nicht einfach wegmachen kann, wegrationalisieren kann.

00:12:45: Genau wie unsere psychologischen Grundbedürfnisse haben wir auch körperliche Grundbedürfnisse, nach Essen, schlafen, trinken, atmen.

00:12:51: Jetzt stell dir mal vor, du würdest sagen, ach, nee, ähm, wieso denn?

00:12:56: Ich möchte jetzt nicht schlafen, ne Woche und trinken, ach, immer dieses ganze Getränke geht mir auch auf den Keks, mach ich jetzt auch nicht mehr, so, ne?

00:13:05: Könnten wir jetzt sagen, aber wie würdest dir gehen?

00:13:09: Nach ein, zwei, drei Tagen.

00:13:12: Nicht besonders gut, ne?

00:13:13: Und wenn du es eine Woche durchziehst, weiß ich nicht, ob du dann noch Heile wärst.

00:13:18: Deswegen, ich will dir damit nur verdeutlichen, auch diese körperlichen Grundbedürfnisse sind einfach da.

00:13:25: Wir können sie nicht wegpacken.

00:13:28: Wir können sie nicht sagen, ne, heute nicht, ne, die nächsten Tage nicht, sondern sie sind da und wollen bedient werden.

00:13:35: Und genauso sind es die psychologischen Grundbedürfnisse.

00:13:38: Sie sind da und sie möchten bedient werden.

00:13:41: Wir können sie nicht einfach mal, ne, geht nicht, passt nicht.

00:13:46: Dann gibt es auch wieder eine Konsequenz.

00:13:49: Und das wichtigste Grundbedürfnis, macht Klaus Gravel, ist das Bindungsbedürfnis.

00:13:54: Die Bindung zu einer primären Bezugsperson, da reicht eine.

00:13:59: Aber wenn wir geboren werden, dass da jemand für uns da ist, eine liebevollen Fürsorge, Zuwendung, Präsenz, Aufmerksamkeit und sich um uns kümmert.

00:14:11: Auch diese körperliche Nähe ist ganz, ganz wichtig.

00:14:15: Also Grundbedürfnis nach Bindung.

00:14:17: Dann gibt es das Grundbedürfnis nach Selbstwertaufwertung und Schutz vor Selbstwertabwertung.

00:14:22: Also, wir möchten als Kinder gesehen werden.

00:14:27: Wir möchten eine Rückmeldung bekommen.

00:14:29: Wir lernen die Welt dadurch kennen.

00:14:31: Wir lernen kennen, was ist in Ordnung, was ist nicht in Ordnung, wie verhalte ich mich in dieser Welt?

00:14:36: Und entsprechend kriegen wir Feedback auch wieder durch unsere Eltern.

00:14:42: Und wenn wir erwachsen sind, leben wir das Grundbedürfnis nach Selbstwert insofern aus, nicht mehr durch Rückmeldungen wie in der Kindheit, sondern dass wir uns ein erfülltes Leben bauen, in dem wir uns gut füllen und glücklich füllen.

00:14:59: Also Bindung, Selbstwert.

00:15:01: Das Dritte ist das nach Autonomie und Kontrolle.

00:15:03: Also dass wir Dinge tun, die wir wirklich tun möchten.

00:15:08: Ja, die aus unserem Inneren kommen.

00:15:10: und das Grundbedürfnis nach Lustgewinn und Unlustvermeidung.

00:15:15: Also diese vier Grundbedürfnisse sind einfach da.

00:15:19: Von Anfang an, von Beginn an, als Erwachsene kümmern wir uns um die Erfüllung dieser Grundbedürfnisse und als Kinder waren aber unsere Eltern dafür zuständig.

00:15:29: Und bei unseren Eltern aber ihre eigenen Themen hatten, ihre eigenen Herausforderungen hatten, konnten sie gar nicht, perfekt für uns da sein.

00:15:39: Es gibt gar keine perfekte Erziehung.

00:15:41: Ja, also auch hier möchte ich mal eine Illusion aufdecken.

00:15:45: Sie gibt es nicht, weil jedes Kind hat andere, kommt mit einem anderen Temperament auf die Welt, hat andere Bedürfnisse.

00:15:52: Ein Kind braucht vielleicht mehr Zuwendung, das andere ein bisschen weniger.

00:15:55: Dafür braucht das andere Kind aber ein bisschen mehr, vielleicht Autonomie.

00:15:59: Und die Eltern sind ja mit ihren eigenen Themen beschäftigt, sodass sie da gar nicht hundert ideal darauf eingehen können.

00:16:05: Deswegen gibt es auch von der Warte her schon mal keine perfekte Erziehung, sodass wir alle unsere kleinen und großen emotionalen Verletzungen in uns tragen.

00:16:16: Aber ich möchte hier eher so auf das Thema eingehen, dass eben diese Grundbedürfnisse unbewusst durch unsere Eltern vernachlässigt oder auch verletzt worden sind und entsprechend wohnen Gefühle in uns ausgelöst.

00:16:30: Wir hatten noch keine Sprache.

00:16:32: Keine Worte, aber wir hatten Gefühle.

00:16:35: Alles fing mit Fühlen an, sag ich so gerne.

00:16:38: Alles fing mit Fühlen an.

00:16:41: Betracht da ein Kind, ein kleines Kind.

00:16:43: Es ist null bis drei, es ist komplett unbewusst.

00:16:47: Und es hat aber Bedürfnisse.

00:16:49: Und dann, boom, kriegt das plötzlich einen emotionalen Schlag ab.

00:16:54: Ja, rein ins Herz, rein in die Magengrube und weiß gar nicht, was es mit dem Kindchen geschieht in dem Moment.

00:17:02: Und deshalb sage ich auch manchmal so gern, also in meinen Augen ist die Ursache von vielem dein ungehaltes inneres Kind.

00:17:11: Ob es jetzt Beziehungsschwierigkeiten sind, gesundheitliche Themen sind, Themen mit der Berufung, mit der Berufswahl oder auch mit Finanzen.

00:17:20: Also die Ursache ist unser inneres ungehaltes verletztes Kind ich.

00:17:27: oder auch gerne die Diagnose, da bräuchten wir gar nicht so viele Diagnosen, innere Kindverletzungen, die noch nicht geheilt worden sind.

00:17:35: Ja, auch wieder eine sehr kontroverse Aussage, ich weiß.

00:17:38: Wir können sehr gerne darüber sprechen.

00:17:41: Aber wenn wir mal so herleiten, wenn Stress und auch die Ursache von den allermeisten Erkrankungen, die Wissenschaft sagt, bis zu ninety-fünf Prozent an unterdrückten Emotionen liegt, dann ... macht die Diagnose Sinn, also wir können darüber diskutieren.

00:18:01: Und genau, was denkst du über meine Ansicht?

00:18:04: Diese Verletzungen fühlen es nämlich in meiner herangehensweise zu einem verunsicherten Nervensystem.

00:18:12: Wir fühlen uns nicht sicher, wir fühlen uns in Alarmbereitschaft und gehen evolutionsbiologisch betrachtet in ein Überlebensmodus.

00:18:22: Wunderst du dich nicht, warum so viele Menschen heutzutage gestresst sind?

00:18:26: weil es unterbewusst sein oft noch im Stressmodus unterwegs ist.

00:18:30: Nicht nur deshalb, also nicht nur wegen der Kindheit, auch wegen anderen Themen, anderen Gründen, aber zum großen Teil.

00:18:37: Es hat damals eine Verunsicherung erfahren und das ist quasi noch an.

00:18:42: Wir sind auf Hab Acht.

00:18:43: Ich habe zum Beispiel viele Patientinnen, die sind so sehr im Außen.

00:18:47: Wie reagiert mein Partner?

00:18:49: Mein Chef, meine Freundin, meine Kinder, bin ich eine gute Mutter, bin ich gut, wie ich bin und habe ich jetzt meinen Job gut gemacht.

00:19:00: Aber sie nehmen gar nicht sich selbst wahr.

00:19:02: Sie nehmen gar nicht im Innenwahr.

00:19:05: Wie geht es denn mir eigentlich?

00:19:06: Was läuft denn in mir gerade für ein Programm ab, dass ich überhaupt solche Gedanken kreiere?

00:19:12: Also die Antennen nach außen sind super stark ausgeprägt und die Antennen nach innen sind eher verkümmert und die wollen wir in dieser inneren Arbeit.

00:19:21: ja durch diesen Bewusstseinsprozess, ich möchte der Bewusstsein schaffen für euch auch durch diesen Podcast und durch dieses Bewusstwerden dieser Themen können wir dann nach innen wachsen, unsere Antennen im Innenentwickeln, diesen Kanal nach innen öffnen und uns wahrnehmen.

00:19:42: Und so decken wir unsere alten Muster auf.

00:19:44: Nehmen wahr, dass das da irgendwelche Gefühle unterdrückt sind.

00:19:48: Warum wollen wir denn gut sein?

00:19:49: Weil wir uns nicht gut genug fühlen.

00:19:51: Weil wir uns unsicher und hilflos fühlen, vielleicht Angst haben.

00:19:55: Und wenn wir das anfangen aufzuräumen, dann können wir uns in uns besser fühlen, gut fühlen, gestärkt fühlen und da dann heraus sein, agieren mit unserem Umfeld.

00:20:06: Wir haben dann Antennen nach innen.

00:20:08: und Antennen nach außen.

00:20:10: Und das ist wunderbar.

00:20:12: Genau.

00:20:13: Also wir sind in diesem Überlebensmodus und der kommt dann aus der Evolutionsbiologie in dieser Fight Flight Freight Modus.

00:20:23: Entweder wir gehen in den Flight Modus in die Vermeidung in die Flucht oder wir gehen in den Freight Modus.

00:20:29: Wir gehen in die Starre, in die Unterwerfung.

00:20:32: Inzwischen wird es auch getrennt, aber wir nehmen es mal hier zusammen mit rein.

00:20:37: Oder wir gehen in die Überkompensation, in den... ...Fight-Modus, in den Kampf-Modus.

00:20:45: Und wie findest du heraus, in welchem Modus du dich befindest?

00:20:50: Indem du deine Traumata auch spürst, erkennst, loslässt und somit in Heilung bringst.

00:20:57: Also eigentlich ganz einfach, sobald wir anfangen.

00:21:01: Also mach dir da gar keinen Sorgen, bitte.

00:21:04: Das ist überhaupt nicht schwer.

00:21:06: Sobald du es... einmal verstanden hast, kommt der Rest von ganz alleine.

00:21:10: Und dann ist es immer wieder ein bisschen üben.

00:21:13: Aber es ist ja für etwas ganz Tolles.

00:21:15: Für deine Gesundheit, für deinen Wohlbefinden, für deine Lebensqualität.

00:21:18: Das ist lotzig.

00:21:20: Ganz, ganz toll.

00:21:21: Also auch wenn ich so aus meinen Gruppencoachings dann meine Cochise höre danach.

00:21:25: Es ist so wertvoll, so schön, was Sie danach zurückmelden.

00:21:29: Ja, danke, Harie.

00:21:30: Danke für die Tools.

00:21:32: Dank dir oder dank diesen Tools habe ich jetzt gelernt, wie ich mir ein schönes Leben baue.

00:21:38: Wie ich daran arbeiten kann, mich in mir glücklich und wohl zu fühlen und damit glücklicher und schönere Beziehungen lebe und führe.

00:21:47: Ja, das ist so wertvoll, so schön für mich, zu erleben, wie Menschen tatsächlich sich umkrempeln von innen nach außen.

00:21:55: Also wir können das alle.

00:21:58: Ich habe ja auch irgendwann angefangen damit.

00:22:00: Und jetzt bringe ich es euch bei und ihr lernt es auch.

00:22:03: und so machen wir die Welt zu einem schöneren Ort, wenn wir alle uns in uns wohler fühlen, sicherer fühlen, geliebter fühlen von uns.

00:22:14: Also ich gebe dir gerne mal ein Beispiel, dass du so mit dir selber arbeiten kannst und zwar angenommen bis zwei Jahre alt und wächst in einem Elternhaus auf, indem deine Eltern sehr mit sich selbst und ihren Herausforderungen, Familie, Beruf, Beziehung oder ähnliches beschäftigt waren.

00:22:31: So und du hast Hunger, also nicht Hunger nach Essen, sondern Hunger nach Bindung.

00:22:36: Wenn man vorhin gelernt, Grundbedürfnis nach Bindung haben wir alle.

00:22:42: Sobald wir geboren sind und das gilt bis zum Lebensende, also Bindung nach zwischenmenschlichen Beziehungen, nach Zuwendung.

00:22:51: Deine Eltern, angenommen, hatten aber gerade keine Zeit und es kam vielleicht ein Schroffes, nein, nein, gehen wir alleine spielen.

00:22:59: So, und jetzt stell dir mal vor, ja, dein zweijähriges Ich, du bist komplett unbewusst, was löst es in dir aus?

00:23:07: Enttäuschung, Frust, Traurigkeit, Hilflosigkeit, Unverständnis, Vielleicht auch ein bisschen Schuld.

00:23:17: Oh Gott, ich habe immer keine Worte, keine Sprache, aber sowas wie ich habe die Eltern jetzt gestört.

00:23:23: Ich bin nicht richtig.

00:23:25: Da entstehen auch schon die ersten Glaubenssätze.

00:23:28: Man ist versteht nicht, dass seine Eltern gerade zu tun haben.

00:23:32: Es versteht, ich bin nicht gut genug.

00:23:34: Ich bin nicht wichtig.

00:23:35: Meine Bedürfnisse sind nicht wichtig.

00:23:38: Es fühlt viele verschiedene Gefühle, weil er es gestört hat.

00:23:44: und fühlt vielleicht sogar Ärger, Ärger, dass die Eltern gerade keine Zeit haben, aber auch hier, es wird schnell unterdrückt.

00:23:52: Ja, weil es auch hier vielleicht schon mal die Erfahrung gemacht hat, wenn ich jetzt hier rumschreihe, mich ärgere, mich auf dem Boden schmeiße, ja, wird vielleicht gesagt und suggeriert, ist doch nicht so schlimm, jetzt herauffüten zu sein und unsere Gefühle werden abgesprochen.

00:24:09: Ja, vielleicht... Kennt ihr das noch?

00:24:11: Vielleicht erinnert ihr euch noch.

00:24:12: Und auch hier gibt es in den Generationen Unterschiede.

00:24:15: Ja, so diese neue Generation von Eltern geht schon viel bewusster mit ihren Kindern um.

00:24:20: Ja, wenn die Kinder ihren Trotz-Anfall haben, sind sie da eher behutsam, gehen ins Containing und sagen, hey, ist es okay, wenn du grad wütend bist.

00:24:27: Du darfst weinen.

00:24:29: Alle Gefühle dürfen da sein.

00:24:30: Die älteren Generationen, die hatten das in der Form noch nicht so bewusst, ne?

00:24:34: Weil die Eltern auch eine ganz andere Erziehung hatten.

00:24:38: Also werden dann Bewältigungsmechanismen gefahren wie vermeiden der Gefühle, wir lenken uns ab, ja damals war es spielen, heute ist es dann eher das Krübeln, analysieren oder einen Medienkonsum.

00:24:50: Also wir gehen in die Vermeidung, in den Flight-Modus.

00:24:54: oder gehen in die Unterwerfung, sagen dann zum Beispiel ja, obwohl wir nein meinen, machen es den Menschen recht um uns herum, stellen Harmonie her, wenn es gerade disharmonisch ist und so weiter.

00:25:06: Wir gehen in die Unterwerfung oder gehen in die Überkompensation, streiten, rechtfertigen und so weiter.

00:25:14: Kommt es dir bekannt vor einer von den Bewältigungsstrategien von den Schutzstrategien, auch die kannst du dir bewusster machen und mehr aus deinem gesunden Erwachsenen Ich heraus sein.

00:25:26: Aber durch diesen Zusammenhang von Frust, Enttäuschung, also Auslösen von Gefühlen, den Glaubenssätzen und den Schutzmechanismen, das ist alles nur da oder entstanden, weil die Gefühle halt nicht gefühlt werden konnten.

00:25:43: Also sie wurden unterdrückt.

00:25:45: und sie stecken immer noch in unserem Unterbewusstsein, und zwar so lange, bis wir sie befreien.

00:25:52: Und ich finde so diese Zeitqualität, dieses Bewusstsein, das Zeitalter, gerade ganz, ganz spannend, weil wir da auch nochmal, finde ich, gefühlt innerlich unterstützt werden durch die Zeitqualität, durch die Energien in unserem Umfeld.

00:26:10: diese Gefühle nochmal bewusster wahrzunehmen.

00:26:13: Früher hat man nicht so viel über Bewusstsein oder Gefühle gesprochen wie heutzutage, aber heute ist das nochmal eine andere Zeitqualität.

00:26:22: Und die Glaubenssätze und Strategien fahren wir aber weiter, bis sie uns auf die Füße fallen.

00:26:29: Die Gefühle sind im Unterbewusstsein, bis wir sie befreien.

00:26:33: Und die Glaubenssätze und Strategien fahren wir aber weiter, bis wir merken, es geht Aber so nicht mehr.

00:26:39: Ja, ich bin nur noch erschöpft, ich bin nur noch gestresst.

00:26:43: Ich schaff das so nicht mehr.

00:26:45: Ja, und dann bricht im Grunde so dein selbst gebautes, ungesunde System zusammen, was super gut ist.

00:26:51: Ja, sonst würdest du dich ins Burnout wahrscheinlich arbeiten oder in die nächste Depression oder in irgendeine Erkrankung, ja, um Gottes Willen.

00:26:59: So soll es ja eben nicht sein.

00:27:01: Und das macht halt auch unser System, ja?

00:27:03: Es bringt dich an deine Grenzen, damit du endlich erkennst, was in dir gehalten werden möchte.

00:27:09: Also es ist eigentlich eine freundliche Einladung seiner Seele, deiner Psyche in dir aufzuräumen.

00:27:16: Und hast du jetzt durch dieses Beispiel eine Idee von deinem Muster?

00:27:20: Du kannst es ja mal anhand eines Beispiels von dir, ne?

00:27:25: Dir anschauen, betrachten und dafür spüren wir jetzt mal so in Miniform.

00:27:31: deine emotionalen Verletzungen auf.

00:27:35: Und wir können dafür erstmal einen tiefen Atemzug nehmen.

00:27:38: Atme mal tief ein und aus.

00:27:43: Und erlaube mal vor deinem inneren Auge, so dein Familiensystem aufkommen zu lassen.

00:27:52: Also deine Kernfamilie, deine Ursprungsfamilie, in der du geboren bist, in der du aufgewachsen bist.

00:27:59: Ja, vielleicht mit deinen leiblichen Eltern, vielleicht mit Stiefeltern, Großeltern, ja, mit wem du auch immer, wo du auch immer aufgewachsen bist, du kannst mal dein Familiensystem in dir aufkommen lassen und mal so reinspülen, wie ging es dir in diesem Familiensystem?

00:28:18: Wie hast du dich gefühlt mit deiner Mama, mit deinem Papa, mit deinen Geschwistern?

00:28:25: Ja, fühlte sich gerade leicht an, entspannt, geliebt, lustig.

00:28:31: Oder hast du das Gefühl, boah, irgendwie kommt gerade eine Schwere und es war irgendwie schwer.

00:28:35: Es war nicht so schön.

00:28:38: Und es ist immer, also auch hier ganz, ganz wichtig, es war immer beides.

00:28:44: Ja, unsere Kindheit war sowohl schön, als auch hatte es schwere Seiten und unangenehme Momente.

00:28:53: Und es war aber auch ganz, ganz, ganz viel dazwischen.

00:28:56: Ja, ich hab oft Klientinnen, die sagen, meine Kindheit war so schön, und dann landet sie oder er, aber an dem Punkt auch so schön war die ja gar nicht, ich dachte.

00:29:07: Und ich sagte, Moment, warte mal noch kurz ab, weil du kriegst bald ein ganzes Bild von deiner gesamten Kindheit.

00:29:13: Und das ist die Wahrheit.

00:29:15: Oder wenn Menschen kommen, meine Kindheit war ganz schlimm, da kriegen sie dann heraus, naja, es war aber auch ... was schön ist bei dieser Ressourcen, die wir ja mitbringen.

00:29:26: Also so das gesamte Bild zu sehen.

00:29:28: Aber, dass du jetzt mal so ganz ehrlich reinschaust, wie war es denn für dich?

00:29:33: Und wenn du jetzt grad eine schwere fühlst, dann ist das super, weil die darfst du dir dann anschauen, um genau dieser Themen, die wir grad besprechen, in Heilung bringen zu können.

00:29:45: Und was meinst du?

00:29:47: Warst du wichtig?

00:29:47: Warst du wertvoll?

00:29:50: Warst entspannt?

00:29:51: Warst liebevoll?

00:29:53: für dich.

00:29:55: Und alles, was ich gerade zeigt, darf da sein.

00:29:58: Welche Gefühle waren vorherrschend?

00:30:00: Ja, hattest du Angst?

00:30:01: Gab es vielleicht einen kularischen Vater?

00:30:05: Gab es vielleicht häusliche Gewalt?

00:30:08: Ja, gab es vielleicht verbale Gewalt?

00:30:13: Gab es Beleidigungen?

00:30:17: Und also, fühlst du Ängste?

00:30:19: Fühlst du Traurigkeit?

00:30:21: War es eher traurig?

00:30:22: Ja, gab es eine psychisch erkrankte Bezugspersonen, Hilflosigkeit, Ärger, so gab es Stress im Familiensystem.

00:30:32: Und dann kannst du mal reinspielen, ob dich diese Gefühle heutzutage noch oft begleiten, ja, ob du von einer Grundstimmung eher ängstlich bist oder traurig bist oder dich hilflos oder verärgert fühlst.

00:30:44: Ja, auch das ist so eine ganz schöne Affect... das, was du jetzt fühlst, ja, da kannst du die Brücke schlagen zu deiner Kindheit, was du da gefühlt hast.

00:30:53: Und wenn du sie dann da löst, auflöst, verarbeitest, erkennst und in Heilung bringst, dann löst du nämlich die Ursache.

00:31:01: Und sobald du die Ursache in dir heilst, verschwindet es im Hier und Im Jetzt.

00:31:05: Und was bleibt übrig?

00:31:06: Liebe, Freude, innere Frieden, innere Freiheit.

00:31:11: Ja, du fühlst dich mit dir in dir einfach nur gut.

00:31:14: Einfach nur total schön und wohl.

00:31:16: Es ist so wie Ballast wegschmeißen.

00:31:19: Und du fühlst dich in dir sofort leichter.

00:31:23: Und du kannst dich wiederum dein Entlang hangeln.

00:31:26: Mit diesen Gefühlen begleiten dich diese Gefühle heutzutage oft in der Grundstimmung.

00:31:30: Welche Glaubenssätze können sich gebildet haben?

00:31:32: Zum Beispiel, ich bin nicht wichtig.

00:31:33: Meine Gefühle und Bedürfnisse sind nicht wichtig.

00:31:36: Ich muss es recht machen.

00:31:37: Vielleicht kennst du es oft, es recht zu machen.

00:31:41: Und auch hier kannst du mal schauen, ob es sein kann, dass du dich heute auch noch ähnlich fühlst.

00:31:46: Und diese Muster verändern sich nicht, bis wir sie selbst erkennen und verändern.

00:31:51: Und du kannst sie verändern, indem du sie dir bewusst machst.

00:31:56: Und um am Beispiel von ihm zu bleiben, was ich mit dieser zweijährigen meinte, wenn du als Kind erlebt hast, nicht wichtig zu sein, wirst du es jetzt vielleicht auch noch so empfinden.

00:32:05: Ja, vielleicht in deiner Partnerschaft oder auf Arbeit oder in deinen Freundschaften.

00:32:10: Und Schritt Nummer eins ist, mach es dir bewusst.

00:32:13: Nimmst du dich eher zurück.

00:32:16: Und wenn es so ist, dann macht dir dein Gefühl bewusst, diese Traurigkeit, diese Hilflosigkeit, oder wenn es was anderes ist, das andere Gefühl.

00:32:23: Und was ist der Glaubenssatz dahinter?

00:32:26: Ich bin nicht wichtig.

00:32:27: Dann nimm jetzt, genau jetzt, innerlich, dein inneres Kind ganz, ganz fest in deinen Armen und fühle es und sehe es, weil unser inneres Kind ist immer total süß, immer, weil wir sehen es, und es ist so, so schön.

00:32:44: So wunderschön, also fühle, seh es und sag ihr, sag ihm, dass es super wichtig ist und dass du ab jetzt für sie da bist.

00:32:56: Ich bin für dich da, du bist nicht mehr allein, ich seh dich.

00:33:00: Und das kannst du immer wieder tun, immer wieder sagen, hey mein, meine kleine, hey mein kleiner, wie geht's dir?

00:33:08: Ich bin für dich da, du bist nicht mehr allein, ich seh dich.

00:33:11: Und du bist toll, so wie du bist.

00:33:16: Ja, und es wäre ein richtig schöner Anfang und du wirst ganz schnell bemerken, dass du dich verändern wirst.

00:33:22: Deine Muster, deine Glaubenssätze, deine Gefühle, dein inneres Erleben, dein Glückserleben, dein Wohlbefinden, es wird sich schnell verändern.

00:33:35: Deine sozialen Beziehungen, du wirst dich wohler fühlen und auch dein Umfeld kann das von dir lernen.

00:33:41: Ja, klar kann es passieren, dass da manche sagen, du bist so anders geworden.

00:33:46: Du kannst dann eine herzliche Einladung aussprechen, ja mach doch mit.

00:33:49: Ich lebe jetzt das gesunde System.

00:33:52: Ich lebe jetzt für meine mentale und emotionale Gesundheit.

00:33:56: Du bist herzlich eingeladen mitzumachen.

00:33:58: Ja, auch da können sich dann die Menschen verändern und lernen und sich entwickeln.

00:34:03: So dass ihr liebevoll und verständnisvoll miteinander seid.

00:34:08: Und jetzt abschließend die Übung zum inneren Beobachter.

00:34:13: Also weil du vielleicht noch sehr identifiziert bist mit diesen inneren Mustern, hilft es total, wenn du mit Sätzen durch den Tag gehst, wie ich nehme wahr.

00:34:27: Ich nehme gerade wahr, dass ich mich wieder zurücknehme in meiner Beziehung.

00:34:32: Ich nehme wahr, dass ich gerade frustriert bin, weil sich meine Frau, mein Mann wieder mehr Raum nimmt.

00:34:40: Und ich merke, dass ich dann mich wieder unterwerfe, zum Beispiel.

00:34:47: Also indem du dich deine Gedanken und deine Gefühle und deinen Verhalten beobachtest, löst du dich aus dieser Identifikation und du wirst immer mehr zur Wahrnehmung und zur beobachtenden Instanz von dem, was da gerade passiert.

00:35:01: Bei dir in dir, die in den anderen Kanal wollen wir ja stärken und öffnen und im Außen und dann beginnt der Shift, dann beginnt die Veränderung und dann beginnst du mehr.

00:35:12: dein war es ich zu leben.

00:35:14: Das, was du möchtest, wie als Kind damals.

00:35:18: Wenn man dir diesen Raum gegeben hätte, du selbst zu sein, kannst du jetzt immer mehr dir den Raum zurück erobern, du selbst zu sein, aber immer liebevoll und freundlich.

00:35:30: Genau.

00:35:31: Und den Menschen auch erklären, was da gerade in dir passiert.

00:35:35: Also ich nehme wahr, ist eine ganz, ganz schöne Übung.

00:35:40: Ja, wir sind am Ende angekommen und es war vielleicht viel Aber super wichtiger Inhalt.

00:35:49: Ich habe dir so ein bisschen erklärt, wie das Ganze entstanden ist, warum wir so sind, wie wir sind.

00:35:54: Der hat dabei auf die eingeschlossenen unterdrückten Emotionen eingegangen.

00:35:58: Wir können sie alle befreien.

00:36:00: Wir dürfen sie fühlen.

00:36:02: Wir dürfen sie erkennen und loslassen.

00:36:05: Wir dürfen Frieden finden mit unserem inneren Verletzten.

00:36:08: Kind ich, um uns dann in uns gesund und glücklich zu fühlen.

00:36:14: Und das ist eine ganz, ganz spannende Reise, eine ganz, ganz schöne Reise.

00:36:19: Und wenn du Lust hast, ich öffne ab dem ersten, ersten, sechsundzwanzig die nächste Gruppe fürs Gruppencoaching.

00:36:27: Und dabei habe ich verschiedene Module selber entwickelt.

00:36:31: Und aus meinen bisherigen Gruppencoachings habe ich mitbekommen und erfahren, dass es für die Menschen total heilsam war.

00:36:41: Diese drei Monate, zwölf Wochen sind das, mit mir intensiv zu arbeiten, genau an ihren Themen, an ihren Glaubenssätzen, an ihren Mustern, an ihren Lebensthemen, ob es jetzt beruflich ist, privates Beziehungen sind, um diese alten Themen aufzulösen, loszulassen, in Heilung zu bringen, um in ihr gesundes Erwachsenes ich hineinzuwachsen.

00:37:04: Also die Gruppencoachings, die laufen super, super.

00:37:08: Intensiv, schön, wertvoll, heilsam.

00:37:11: Und wenn du Lust hast auf einen großen Entwicklungsschritt in dir, wenn du das Gefühl hast, oh, ich hab's satt, ich will nicht mehr so in meinen alten Mustern leben.

00:37:20: Es geht mir auf den Keks.

00:37:22: Ja, dann melde dich gerne bei mir, schreib mir gerne.

00:37:25: Die E-Mail dazu findest du unter dem Podcast in der Beschreibung.

00:37:29: Wir können gerne mal kostenlos sprechen und mal schauen, was ich dir an ... Tipps geben kann oder ob du vielleicht wirklich sogar perfekt wärst im nächsten Gruppencoaching, wenn du dabei sein möchtest.

00:37:44: Genau, ansonsten, wenn du Lust hast, Gefühle loszulassen, da habe ich auch eine ganz, ganz schöne Idee für dich.

00:37:51: Ich habe eine ganz tolle professionelle Meditation aufgenommen mit einem richtig tollen Musiker und er hat die Meditation mit tollen Klängen, Frequenzen und Soundeffekten hinterlegt, so dass die Gefühle, die in dir sind, total schön losgelassen werden können.

00:38:09: Es geht, wenn du akut grad getriggert bist oder akut grad irgendwie total aufgewühlt bist oder auch wenn du in der Arbeit machen möchtest, alte Gefühle loslassen möchtest, für ein gepflegtes Inneres.

00:38:20: Ja, dann kann ich dir gerne diese Meditation empfehlen und auch dafür ist der Link für den Download unter dem Podcast in der Beschreibung.

00:38:30: Ja, ansonsten... freue ich mich sehr, dass du zugehört hast und ich hoffe, du hast ganz, ganz, ganz viel für dich mitgenommen und kannst es jetzt für dich integrieren.

00:38:40: Beobachte dich immer wieder im Alltag, was du denkst, was du fühlst und wie du dich verhältst.

00:38:46: Und dann wird es schon ganz, ganz bald besser werden, dass du dein echtes, authentisches Ich lebst.

00:38:53: Und ich schicke dir bis dahin, bis zum nächsten Mal, bis bald.

00:38:58: Ganz, ganz liebe Grüße.

00:39:00: Eine Idee.

00:39:01: Tschaui!

Über diesen Podcast

Du wünschst dir ein Leben, das sich leicht und glücklich anfühlt? Dann bist du hier genau richtig!

Ich bin Hayriye - Psychotherapeutin und Mentorin für Persönlichkeitsentwicklung. In diesem Podcast bekommst du Impulse, Tools und neue Perspektiven, die dir helfen, alles was dich davon abhält, zu erkennen und zu verändern und das Glück in dir zu spüren.

Anhand konkreter Alltagssituationen lernst du hier, wie du immer wieder zurück zu echter Freude und Leichtigkeit findest. Egal wie herausfordernd es im Außen gerade ist.

Du findest Anregungen - fundiert, achtsam und alltagsfreundlich. Denn: Glück ist kein Ziel da draußen. Es beginnt in dir und ist dein Geburtsrecht.

Website: https://psychotherapie-can.de/home/
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von und mit Hayriye Can

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