00:00:04: Herzlich willkommen bei Glücklich durch Bewusstsein, deinem Podcast für mehr Leichtigkeit und Freude in deinem so wertvollen Leben.
00:00:12: Ich bin Heirie, Psychotherapeutin und Mentoren für Persönlichkeitsentwicklung und hier begleite ich dich mit wertvollen Impulsen anhand von Beispielen aus Alltagssituationen, wie du immer wieder zurück in die Leichtigkeit und Freude finden kannst, auch wenn es mal anstrengend oder stressig um dich herum ist.
00:00:31: Denn was viele nicht wissen, es ist unser Geburtsrecht glücklich zu sein.
00:00:36: Also viel Spaß beim Reinhören!
00:00:44: Hallihallo und herzlich willkommen zu einer weiteren Folge.
00:00:48: Und heute geht es um lauter Gedanken im Kopf und wie du sie beruhigen kannst.
00:00:54: Ich möchte mit einem Zitat anfangen, das von Buddha kommt und zwar, was du denkst, das bist du.
00:01:03: Vielleicht hast du das schon mal irgendwo gelesen oder gehört und ich finde dieses Zitat so total passend, weil unsere Gedanken, sie sind ja ganz automatisch da und viele Menschen belasten diese Gedanken sehr.
00:01:19: Und deswegen ist es so toll, auch hier ganz bewusst mal aufzuschauen, was sind überhaupt Gedanken, woher kommen sie überhaupt und warum ärgern sie uns und belasten uns so sehr im Alltag.
00:01:32: Und Buddha hat das damals schon erkannt, er hat wahrscheinlich so fünfhundert, sechshundert vor Christi gelebt, hat aber schon erkannt, dass uns unsere Gedanken maßgeblich prägen, unsere Persönlichkeit, unsere Stimmung, unsere Gefühle, unsere Persönlichkeit, unsere Glaubenssätze.
00:01:55: Ja, es ist im Grunde, wer wir sind.
00:01:58: Was wir denken, sind wir, weil es uns auszeichnet.
00:02:02: weil es uns ausmacht.
00:02:04: Ja, ihr kennt alle sicherlich Menschen, die total positive Energie ausstrahlen.
00:02:10: Und was denkst du, was dieser Mensch innerlich denkt?
00:02:14: Über sich selbst, über die Welt, über andere.
00:02:18: Ja, denkst du eher, dieser Mensch denkt negativ oder positiv?
00:02:22: Und genauso Menschen, die eher sag ich mal klagend unterwegs sind, die eher innerlich positive, friedvolle, zuversichtliche Gedanken oder eher trübselige oder niedergeschlagene, ängstliche, hoffnungslose Gedanken.
00:02:41: Genau, also was du denkst, das bist du.
00:02:44: Und in dieser Folge erwartet dich wieder so Hintergründe über das Denken, wie es entstanden ist und Ich gehe dann so ein paar Übungen ein, dass du mal trainieren kannst, deine Gedanken zu verändern, zu verbessern, in Positivere zu verwandeln oder auch einfach zu beruhigen.
00:03:07: Und am Ende darfst du dich zurücklehnen, die Augen schließen, wenn du nicht Auto fährst und einfach mal einer Meditation lauschen, in der wir dich komplett aus dem Denken holen, nämlich in dein Körper und in schöne Gedanken.
00:03:27: Bist du bereit?
00:03:29: Dann ganz, ganz viel Spaß mit dieser Folge.
00:03:34: Also diese Folge war ein Wunsch, der an mich herangetragen ist.
00:03:38: Und ich finde dieses Thema unheimlich wichtig, weil wir alle im Alltag immer wieder in Gedanken schleifen, in Gedankenkreisen verfallen.
00:03:50: Und dabei eigentlich den Blick fürs Wesentliche verlieren.
00:03:54: Nämlich für Ruhe, Gelassenheit und Freude.
00:03:59: Wenn ich's fischend drin gackere, dann deh mir das bitte nach, weil ich ablese mich auch einfach selber, wenn ich spreche, manchmal schon über mich selbst.
00:04:06: Und vielleicht geht's auch genau darum, den Humor für sich selbst auch nicht zu verlieren und auch mal zu kultivieren.
00:04:14: Genau, deswegen siehst du es mir nach, wenn ich ab und zu einfach lache.
00:04:17: nicht, weil ich das Thema dadurch irgendwie baggertisieren möchte, auf gar keinen Fall, es ist ein super wichtiges Thema.
00:04:24: Und ich finde es aber immer wieder wichtig, auch immer selbst zu lachen oder auch humorvoll zu sein, weil uns das auch wieder aus Gedanken holt.
00:04:31: Und man sagt ja auch, lachen stärkt die Bauchmuskulatur.
00:04:35: Also wieder ein kleiner Spaß am Rande.
00:04:38: Okay, also wie trainiere ich es positiver zu denken?
00:04:42: Und wir haben ungefähr Siebzig bis Achtzigtausend Gedanken pro Tag, so heißt es.
00:04:48: Also, sie sind wie so eine Flipperkugel oder wie so ein Flummy im Kopf.
00:04:52: Manche sagen auch Affen im Kopf, wer die Spring von Baum zu Baum von Ast zu Ast.
00:04:57: Und wir haben immer wieder Tag für Tag ähnliche Gedanken.
00:05:03: Ja, vielleicht kannst du gerade mal so dein Tag Revue passieren, wenn du ausstehst, welche Gedanken hast du zuerst?
00:05:13: Und hast du jeden Tag andere Gedanken oder sehr ähnliche Gedanken?
00:05:18: Und wir können nicht alle Gedanken beobachten im Gotteswillen, aber wir können ein Bewusstsein für unsere Gedanken entwickeln und unsere Gedanken Welt und Dynamik und Struktur, damit wir sie verändern können, nämlich in die Struktur, die wir gerne hätten.
00:05:34: Ja, wir können unser Leben dahin lenken, wie wir es gerne hätten.
00:05:38: Ganz besonders uns, ja, das ist Persönlichkeitsentwicklung.
00:05:42: Und genauso können wir unsere Gedanken verändern, alte Gedanken in neue Gedanken verändern und somit verändern wir uns selbst, unsere Persönlichkeit und unsere persönliche Realität.
00:05:53: Also ganz, ganz spannend, was ich vorhin meine, ne?
00:05:56: Was du denkst, das bist du.
00:05:59: Und wir sind halt irgendwann in diesen Automatismus verfallen.
00:06:04: Diese Gedanken, die haben die Oberhand genommen.
00:06:07: Wenn du mal Kinder beobachtest.
00:06:09: Kinder sind vertieft.
00:06:11: Kinder denken kaum.
00:06:13: Sie sind im Jetzt.
00:06:15: Im Hier und im Jetzt.
00:06:16: Sie sind vertieft.
00:06:17: Sie spielen.
00:06:18: Sie sind im Flow.
00:06:19: Sie erkunden die Welt.
00:06:20: Sie stellen tausend Millionen Fragen.
00:06:23: Ja, sie wollen die Welt begreifen.
00:06:25: Aber sind im Moment.
00:06:28: Und was ist bei uns passiert?
00:06:29: Bei uns ist passiert im Laufe der Entwicklung, im Laufe der Erziehung.
00:06:35: Wieder das berühmte Zitat von Vera Birkenbiel.
00:06:38: Wir sind geboren mit hundert Prozent Potenzial.
00:06:41: Wir waren im Moment, wir waren Abenteurer.
00:06:45: Wir hatten Wünsche, wir hatten Träume, wir hatten Visionen und dann begann die Erziehung.
00:06:51: Nein, das darfst du nicht und jetzt sei still und jetzt geh in dein Zimmer.
00:06:56: Es wurde uns sozusagen genommen zu sein, mehr oder weniger, ich übertreibe gerade ein bisschen, aber wir wurden geschickt in Gedanken.
00:07:07: Weil es hing halt auch mit emotionalen Verletzungen in dem Moment zusammen, da habe ich andere Podcast-Folgen aufgenommen.
00:07:13: Also wenn es dich tiefer interessiert, mal nochmal tiefer in die Materie über emotionalen Verletzungen einzutauchen und warum wir dann in den Gedanken gelandet sind, dann hör gerne auch mal in diese Folgen rein.
00:07:26: Zum Beispiel, wir sind alle traumatisiert, in der Fall gespreche ich darüber.
00:07:30: Genau und sonst, wurde aber durch unsere Erziehung, wurden wir im Grunde in unsere Gedanken geschickt.
00:07:38: Und wir haben dann zum Beispiel unsere Eltern irgendwo beigestört.
00:07:43: Und der Blick oder auch eine Gestik, eine Mimik, ein Wort, ein Satz, hat uns emotional verletzt.
00:07:51: Und das ging auch in der Schule weiter.
00:07:53: Und dann ... ging bei uns ein Mechanismus an in der Kindheit, weil wir Schmerz vermeiden möchten.
00:08:00: Ein Kind, wenn es Schmerz fühlt, emotionale Verletzung fühlt, eine Traurigkeit fühlt, eine Zurückweisung fühlt, dann beginnt die Psyche an Bewältigungsstrategien, Schutzstrategien zu entwickeln, damit es eben keinen Schmerz mehr abbekommt.
00:08:16: Was bedeutet das?
00:08:17: Wir passen uns an.
00:08:18: Wir passen uns dem Familiensystem an, wir passen uns dem Schulsystem an und dann geht das weiter.
00:08:24: Wir passen uns allen möglichen System an, um bloß keine emotionale Verletzung, Konflikt, Zurückweisung erfahren zu müssen.
00:08:33: Also fangen wir an zu denken.
00:08:34: Darf ich jetzt das sagen?
00:08:36: Darf ich jetzt das tun?
00:08:38: Was ist, wenn ich jetzt meine Mutter beim Kochen störe?
00:08:41: Ja, gibt es dann wieder ein... nicht auf die Rübe, aber gibt es dann wieder irgendein... eine Zurückweisung, eine Abweisung.
00:08:51: Oder wenn ich jetzt meine Hausaufgaben nicht mache in der Schule, dann gibt es vielleicht wieder eine Bestrafung, eine Mitteilung im Heft von meinen Eltern, was auch wiederum eine Konsequenz bedeutet.
00:09:04: Also wir haben angefangen durch unser Denken, das ist dann auch unser innerer Kritiker geworden, unser innerer Antreiber geworden.
00:09:13: Auch dazu gibt es eine Folge.
00:09:15: Wir haben dann angefangen, immer wieder zu schauen, zu denken, ob wir gut sind, ob das, was wir jetzt machen, ob das richtig ist, ob das angemessen im Sinne der sozialen Norm und Erwartungen ist.
00:09:32: Wir haben nicht mehr wie das Kind, das wir mal waren, so total frei und gelassen gedacht und geliebt und sind eingetaucht im Moment und im Sein, sondern wir haben angefangen, immer wieder ist das in Ordnung, wenn ich jetzt das tue.
00:09:47: Ist es in Ordnung, wenn ich jetzt das sage?
00:09:50: Ja, unsere Gedanken, unser Verhalten, wir haben alles nur noch gescannt.
00:09:54: Wir haben die Stimmung unseres Umfeldes gescannt.
00:09:57: Umzugucken, wie sehr darf ich mich gerade zeigen?
00:10:01: Mit meinen Gefühlen, mit meinen Bedürfnissen, mit meinem Soßein.
00:10:05: Und meistens war dafür kein Platz, kein Raum, seien wir mehr ehrlich.
00:10:09: Wer von uns hatte total tiefen Entspannte, gechillte Eltern?
00:10:15: die komplett friedvoll und in Liebe waren.
00:10:18: So ja, mein Kind, was möchtest du jetzt?
00:10:22: Ja, das geht nicht, das ist utopisch.
00:10:25: Vielleicht heute immer mehr die Generation, ja, aber selbst die jetzt jungen, bewussten, gebildeten Generationen, die Bücher, Ratgeber, Podcasts und so weiter lesen, selbst diese Menschen haben Geduldsgrenzen.
00:10:39: Selbst diese Menschen haben ihre inneren Themen und Herausforderungen des Lebens und bringen auch die Themen ihrer Eltern mit rein, Thema transgenerationaler Taumatter.
00:10:50: Also, wir können es so gut tun, wie wir wollen.
00:10:55: Es ist einfach nicht möglich, ein total tiefenentspannter Elternteil zu sein, auch die Eltern, die jetzt hier zuhören.
00:11:04: Also seid ganz liebevoll mit euch selbst, ich sage mal Regel Nummer eins, wir sind liebevoll mit uns selbst.
00:11:09: Das Wichtigste ist, dass wir unseren Kindern Liebe schenken und sie stärken für das Leben.
00:11:17: Fehler passieren, Fehler sind normal, aber dann immer wieder die emotionale Zugewandtheit zu suchen und unsere Kinder bedingungslos zu leben.
00:11:27: Nicht wenn sie so sind, dann liebe ich sie.
00:11:31: Ja, nicht wenn sie jetzt irgendwie angepasst sind und lieb sind und nichts wollen und keine Bedürfnisse haben.
00:11:37: Und nur dann liebe ich sie.
00:11:39: Nein, so wie sie sind.
00:11:41: Und wir dürfen unsere Kinder auch einfach entdecken.
00:11:43: Ja, so, wow, diese Seite finde ich mega toll an dir.
00:11:47: Ich kann davon dir lernen.
00:11:49: Ja, so, dass wir einfach uns öffnen für die Neugier für unsere Kinder, weil auch das baut wieder eine Brücke, indem wir uns unser unseren Kind öffnen und zuwenden.
00:12:03: Umso weniger muss an unser Kind sich Gedanken machen, darf ich jetzt dies oder das.
00:12:08: Ja, also mal so eine andere Perspektive einzunehmen.
00:12:11: Aber zurück zu dir.
00:12:12: Ja, also du kennst es vielleicht irgendwie Perfektionismus oder hohe Ansprüche oder streng mit dir selbst zu sein, streng mit anderen zu sein, dass es irgendwann entstanden.
00:12:24: Ja, durch eben Erziehung, Prägung, Modell lernen, Bestrafungen, Belehrungen, ja, im Familien- und im Schulsystem.
00:12:36: Und ja, dadurch begann unser Verstand, uns immer wieder Gedanken zu schicken.
00:12:45: Denkt noch an das und jetzt macht dies nicht und jetzt das nicht.
00:12:48: Und du kannst es dir wie so ein Computer vorstellen oder wie ein Muskel, wie ein Biceps vorstellen, der immer anders.
00:12:57: wie so eine Turbine, die immer und wieder immer wieder alles und hoch fährt und und feier ist im Grunde.
00:13:04: Es ist jetzt automatisiert, es wurde ihm so beigebracht und er ruft es immer und immer wieder ab.
00:13:10: Wie so ein starker Bezeps.
00:13:12: Und jetzt dürfen wir aber lernen, diesen starken Gedanken Bezeps zu runterzutrainieren.
00:13:20: Zum Beispiel den Triceps, den Gegenspieler zu trainieren.
00:13:24: Also in dem Falle ist es zum Beispiel der Körper, die Gefühlswelt oder auch der Parasympathikus, in dem wir das gesamte Nervensystem ein Stück weit entspannen, damit der Arme Verstand mal Pause hat.
00:13:39: Also ich sage auch immer gerne dazu Gedankenhygiene.
00:13:42: Wir machen alle Körperhygiene, wir duschen, wir waschen unsere Haare, wir putzen unsere Zähne, wir brauchen aber auch Psychohygiene und unsere Gefühle, unsere Stimmungen, unsere emotionale Welt zu reinigen.
00:13:56: Da spreche ich auch, jetzt habe ich auch ein paar Meditationen, also so reinigen der inneren Welten.
00:14:02: der emotionalen Räume mit Hilfe des Atems, mit Hilfe der Aufmerksamkeitslenkung, also Körperhygiene ist wichtig, Psychohygiene ist wichtig, aber auch, und heute sprechen wir genau darüber, die Gedankenhygiene ist wichtig.
00:14:19: Dass wir im Bewusst anfangen zu denken und bewusst anfangen zu wählen, was wir denken möchten.
00:14:27: Die Gedanken, wie gesagt, die sind jetzt einfach produziert.
00:14:33: So, ja, danke lieber Verstand.
00:14:36: Du spulst jetzt tagtäglich das ab, was ich dir beigebracht habe.
00:14:41: Wir einen Kombiuter.
00:14:42: Der Kombiuter gibt uns ja auch nur das, was er gelernt hat.
00:14:46: Er gibt uns nur das raus, was wir anfragen, anfordern.
00:14:50: Genauso ist der Verstand.
00:14:51: Aber es ist auch genau so, wie wir es beigebracht haben, können wir es jetzt auch wieder nicht löschen, aber runter regulieren, runter trainieren.
00:15:00: Und das geht eben mit Training.
00:15:04: Also Gedankenhygiene ist super wichtig.
00:15:07: Und in dem Zusammenhang finde ich es auch total wichtig, nochmal so ein kleiner Reminder.
00:15:13: Wir dürfen unseren Verstand wie ein Werkzeug nutzen.
00:15:16: Ja, wie gesagt, wir wissen das alles nicht.
00:15:18: Deswegen mache ich auch so gerne diesen Podcast, um einfach bewusst sein zu schaffen, um euch Wissen weiterzugeben, damit du mit dir glücklicher und bewusster leben kannst.
00:15:30: um mehr Freund im Leben zu haben.
00:15:32: Also der Verstand, genauso wie auch unser Körper und auch unsere Gefühle, ich sage mal, das sind unsere drei Freunde, die uns begleiten, auch der Verstand ist im Grunde nur ein Gefährte, ein Freund, der dient uns.
00:15:47: Die meisten Menschen leben so in ihrer Gedankenwelt und sind da versunken und fast schon verloren, dass sie die anderen Gefährten gar nicht so richtig wahrnehmen.
00:15:56: Also ich habe zum Beispiel viele Klienten, die zu mir kommen und erst mal nichts von Gefühlen wissen.
00:16:02: Ja, wenn ich frage, was fühlst du denn gerade, dass er dann erst mal überlegen muss und sagen muss, ich weiß nicht, ich kenne Ärger und Traurigkeit und mehr kenne ich irgendwie nicht.
00:16:12: Und ich habe auch nie Gefühle gebraucht.
00:16:15: Warum soll ich denn jetzt über Gefühle reden?
00:16:18: Ja, also so viele Menschen, da ist es eben nicht trainiert, die Gefühlswelt.
00:16:22: Da hat die Gedankenwelt, hat Es ist zu stark trainiert und die Gefühlswelt ist untertrainiert.
00:16:29: Der Körper, da gucken viele Menschen rauf, bewegen sich, achten auch Spaziergänge, achten auch Sport.
00:16:35: Das ist auch total wichtig und richtig, denn auch unser Körper dient uns.
00:16:40: Er bringt uns von A nach B, schon unser Leben lang, versorgt unsere Organe und unser Körper versorgt uns.
00:16:49: Und wir wollen ihn natürlich pflegen und hegen, unser Fahrzeug können wir es auch nennen, unseren guten Freund.
00:17:00: Und die Gefühlswelt ist aber auch super wichtig, weil sie der Wegweiser zu unseren Bedürfnissen ist.
00:17:07: Also wenn wir Ärger fühlen, hat das eine ganz, ganz wichtige Funktion.
00:17:13: Das ist die Funktion von Ärger.
00:17:14: Da überschreitet vielleicht jemand Grenzen, da ist uns etwas zu viel.
00:17:19: Ja, vielleicht wären unsere Bedürfnisse nicht ernst und wichtig genommen und es ist total toll, dass unser System Ärger produziert.
00:17:27: Und schon können wir dahinter gucken, was es Bedürfnis ist.
00:17:30: Ja, genauso hat auch Angst eine Funktion.
00:17:33: Angst, ja, Schutz.
00:17:35: Wenn wir keine Prüfungsangst hätten, würden wir alle nicht lernen, tippe ich mal, für durch die Prüfungen fallen.
00:17:42: Ja, also auch hier, lerne deinen Freund die Gefühlswelt kennen, mach dich vertraut mit ihr.
00:17:48: Ganz wichtig.
00:17:49: Und der Verstand, den wollen wir auch nur wie ein Werkzeug nutzen und nicht den ganzen Tag für uns Flipperkugeln spielen lassen.
00:17:59: Heißt, wir benutzen den Verstand als Werkzeug.
00:18:02: Wir setzen ihn ein, wenn wir ihn brauchen.
00:18:05: Ja, was machst du?
00:18:06: Wann nimmst du ein Hammer in deine Hand?
00:18:08: Wenn du ein Bild an die Wand nageln willst, dann legst du ihn wieder weg.
00:18:12: Und genauso wollen wir lernen, unseren Verstand zu Ja, nicht gebrauchen, aber unseren Verstand zu nutzen, wenn wir es gerade brauchen.
00:18:23: Zum Beispiel, du möchtest ein Urlaub planen, dann kannst du dich hinsetzen, vielleicht nur ein Zettel und ein Stift, weil ich sage, ach Mensch, worauf hätte ich denn Lust?
00:18:30: Wo war ich denn schon?
00:18:32: Boah, was würde mich denn interessieren?
00:18:34: Ja, dann klopfst du vielleicht so ein paar Reiseziele ab.
00:18:37: So, fertig.
00:18:39: Und dann hast du vielleicht deine Idee, dann kannst du recherchieren, wo du, wie du das am besten buchen kannst und wie du da hinkommst und so weiter.
00:18:48: Und dann ist wieder gut.
00:18:51: Dann denkst du halt nicht mehr darüber nach.
00:18:53: Und genauso ist es, wenn du was kochen willst zum Beispiel.
00:18:56: Gebrauchst du auch deinen Verstand und sagst zum Beispiel, was habe ich denn da?
00:19:00: Ich habe Tomaten und Zwiebeln da, okay.
00:19:02: Und z.B.
00:19:03: du willst irgendwie eine Gemüsesuppe kochen.
00:19:05: Okay, dann brauche ich noch dieses, das jenes.
00:19:07: Machst dir eine kleine Liste.
00:19:09: Zack, legst deinen Verstand wieder auf Pause und gehst damit deine Einkaufsliste einkaufen nachher.
00:19:15: Ja, also du merkst, wir dürfen den Verstand einfach nutzen, wenn wir ihn brauchen.
00:19:21: Und dann darf er ruhig werden.
00:19:23: Und das ist Übung.
00:19:25: Und der zweite Punkt, der dazu beiträgt, dass wir so on fire sind, immer dieses Gelernte, was ich eben erklärt habe, und dann aber auch sind wir den ganzen Tag lauter Informationsquellen ausgesetzt.
00:19:41: Was meine ich damit?
00:19:43: Also wir sind zum Beispiel WLAN.
00:19:46: Rotern ausgesetzt.
00:19:47: Ja, in jeder Wohnung, in jedem Haus, in Firmen, in der Stadt, im Land, überall funken diese Maste.
00:19:57: Ja, Telefonwellen, Fernsehewellen, lauter, lauter, lauter Wellen, Handywellen.
00:20:04: Und wir sehen sie nicht, aber sie sind da.
00:20:07: Und meinst du, die machen bei uns vor dem Körper Stop und gehen dann nach dem Körper weiter?
00:20:14: Nein.
00:20:15: Auch da haben wir uns keine Gedanken gemacht.
00:20:17: Nein, sie gehen alle durch uns durch.
00:20:20: Und das wühlt natürlich auch unser Nervensystem auf.
00:20:24: Deswegen finde ich es so wichtig, immer wieder uns zu erden.
00:20:29: Gerade so im Sommer ist es schön oder auch im Winter.
00:20:32: Wir können immer wieder barfuß gehen.
00:20:35: Wir können uns immer wieder auf den Boden legen.
00:20:37: Das ist ganz, ganz schön.
00:20:39: tiefe Atemzüge immer wieder nehmen.
00:20:41: Das reinigt, was ich vorhin meinte in unserer Gefühlswelt.
00:20:44: Es reinigt unser System, die Atemluft.
00:20:47: Wieso immer Fenster auf durch Lüften?
00:20:50: Oder auch einfach in die Stille zu gehen.
00:20:53: Duschen, baden, Wasser.
00:20:56: Immer wieder diese Energien aus uns zu entladen, zu reinigen.
00:21:02: Auch das hilft, gedanklich ruhiger zu werden, weil sie auch durch diese ... Funkwellen irritiert werden oder aufgewühlt werden können.
00:21:15: Also das sind so die Hintergründe und die Ursachen, warum wir so viele Gedanken haben und Gedanken kreisen und Gedanken schleifen und was es nicht voll für Begriffe noch gibt, aufgewühlte Gedanken.
00:21:31: Und jetzt weißt du aber die Hintergründe.
00:21:33: Ja, und du weißt jetzt, dass du das auch verändern kannst, weil genauso wie es entstanden ist, kann es auch wieder verlernt werden.
00:21:40: Ja, das war der Begriff verlernt werden.
00:21:43: Hat dich jetzt eben nicht, viel mir nicht ein.
00:21:47: Gut, dann kommen wir jetzt zu den Übungen.
00:21:50: Also, ganz wichtige Übung ist, dass du zu deinem Beobachter wirst.
00:21:58: Du nimmst im Alltag ganz bewusst deine Gedanken wahr.
00:22:04: Und noch besser ist es, wenn du zu deiner Beobachterin, zu deinem Beobachter wirst, deiner Gedanken, deiner Gefühle und deines Körpers.
00:22:15: Da wir jetzt in dieser Folge über Gedanken sprechen, bewusst, werde zum Beobachter, zu Beobachterin deiner Gedanken, wenn du morgens ausstehst, was denkst du?
00:22:27: Und du sagst dann zum Beispiel, die sind hohen Satz, ich nehme wahr, Ja, weil wir wollen unsere Wahrnehmung trainieren.
00:22:35: Ich nehme wahr, ich denke, oh mein Gott, ein neuer Tag, Hilfe, heute ist noch so viel zu erledigen.
00:22:44: Bam!
00:22:46: Ja, adapt, adapt dabei, dass du negativ denkst.
00:22:50: Das ist schon die halbe Miete.
00:22:52: Denn dann beginnt der Schiff.
00:22:54: Dann beginnt der Schiff, dass du von deinem alten Ich in dein neues Ich dich veränderst.
00:23:00: Also du holst dir dann nämlich die Gedanken am Morgen, die du gerne haben möchtest.
00:23:06: Zum Beispiel, wow, danke, dass ich aufwachen darf und ich freue mich auf einen neuen Tag voller Wunder, voller schöner Momente und schöner Begegnungen.
00:23:20: Ich freue mich auf diesen Tag.
00:23:23: Merkst du den Unterschied?
00:23:25: Ja, du fühlst dich direkt anders.
00:23:28: Spannend, oder?
00:23:29: Und das kannst du immer wieder im Laufe des Tages machen, die Beobachterin deiner Gedanken sein und zu sagen, ich nehme wahr.
00:23:37: Das ist so dein Zaubersatz.
00:23:38: Und dann, mithilfe von Achtsamkeitstechniken, Entspannungsübungen, Atmung und Stille, dass du immer wieder, wenn du wahrnimmst, meine Gedanken drehen gerade wieder durch.
00:23:52: Ich kenne das auch, ja, manchmal habe ich zwei, drei Gedanken gleichzeitig, wo ich denke, oh, oh, oh.
00:23:58: Auf welchen Gedanken soll ich mich jetzt konzentrieren und fokussieren?
00:24:01: Und dann fängt im Hintergrund, noch an, eine Musik zu laufen.
00:24:06: Ich so denke, wo kommt jetzt diese Musik her?
00:24:09: Ganz witzig.
00:24:10: Also, da auch nie wieder über sich selbst lachen.
00:24:12: Das ist schon lustig.
00:24:13: Aber dann sage ich halt Stop.
00:24:15: Ja, so diese Stop-Technik ist auch ganz toll, weil du bist der Herr deines Systems, nicht andersrum.
00:24:21: Nicht deine Gedanken sollten dich kontrollieren, sondern du bist der Herr der Beobachter deiner Gedankenwelt und du sagst dann Stop.
00:24:30: Ja, du ordnest es und sagst okay, diesen Gedanken möchte ich jetzt verfolgen.
00:24:35: Dieser Gedanke ist jetzt für mich im Vordergrund.
00:24:39: So, und die Musik darf jetzt bitte ausgehen im Hintergrund.
00:24:44: Ja, so dass du mal innerlich auch spielst, auch so ein bisschen, ja, bisschen wie gesagt lustig auch.
00:24:50: Du kannst mit tiefer Bauchatmung dein Nervensystem beruhigen und regulieren.
00:24:54: und was passiert dann?
00:24:56: Ganz automatisch fangen an, sich deine Gedanken zu beruhigen.
00:25:00: Oder auch in der Stille, ja, Stille-Meditation.
00:25:04: Ich finde auch so ganz wichtig, wir hatten ja vorhin kurz diese Reinigung, dass wir uns immer wieder in die Stille begeben.
00:25:11: Also es reichen schon drei Minuten.
00:25:13: Ja, vielleicht, ich kenne Menschen, die mir dann sagen, Stille ist für mich unerträglich, ich halte es nicht aus.
00:25:20: Bei mir muss immer irgendwas laufen, Radio, ein Fernsehsender, irgendwas.
00:25:26: Ich halte es sonst nicht aus.
00:25:28: Ja, lerne es, auch das ist trainiert, auch das ist konditioniert.
00:25:31: Unser System braucht einfach auch mal Ruhe.
00:25:35: Ja, gerade jetzt im Winter, schau mal in die Natur, da ist es total ruhig.
00:25:39: Alles hat sich zurückgezogen in sich.
00:25:42: Und was passiert, wenn wir in der Ruhe sind?
00:25:45: Wir haben ja Selbstteilungskräfte.
00:25:47: Und diese Selbstteilungskräfte bekommen dann einfach Raum für Regeneration und Reparaturprozesse.
00:25:55: Sie fangen dann an, weil sie nicht gucken müssen, nicht hören müssen, ja, sie sind nicht mehr mit der äußeren Welt, mit äußeren Reizen konfrontiert und ausgesetzt.
00:26:06: Und sie richten ihre Aufmerksamkeit, ihre komplette Aufmerksamkeit nach innen.
00:26:11: sind abgeschottet, ja die Augen gehen zu, wir atmen nach innen, wir schauen nach innen, wir fühlen und und dadurch beginnen eben bestimmte Prozesse und Mechanismen in Gang zu kommen, sodass die Stille und sein Nervensystem reguliert, beruhigt und damit auch unsere Gedanken.
00:26:34: Also total spannendes Phänomen finde ich, wenn ich mich zur Meditation hinsetze, dann, also wenn ich jetzt grad schon zum Beispiel einen Vormittag hinter mir hab, dann ist mein Kopf auch, ne?
00:26:47: So bing-bang das noch erledigen und dieses noch tun und ich fließe aber total gerne mühelos.
00:26:53: Also ich frag immer so gerne nach innen und was jetzt.
00:26:56: Ja, was wäre jetzt schön für mich?
00:26:58: Aber natürlich komme ich auch manchmal in dieses Funktionieren im Sinne von jetzt ist das dran.
00:27:06: Ja, und dann ploppt vielleicht noch ein Tab auf.
00:27:10: im Hinterkopf und genau, dann denke ich mir irgendwann so, jetzt wäre es schön mal kurz in die Stille zu gehen und setz mich dann hin.
00:27:18: Und na klar, ist dann einfach mein gesamtes System on.
00:27:22: Es ist nicht irgendwie unten und entspannt, sondern ich sitze, schließe die Augen und merke im Innen ist alles irgendwie auf hundred-achtzig.
00:27:31: So, und was mache ich dann?
00:27:33: Mir helfen immer die ersten tiefen Atemzüge.
00:27:38: Die helfen mir total.
00:27:39: Ich gehe dann so ganz tief, ich atme ganz, ganz tief in den Bauch ein und wieder aus.
00:27:48: Macht es so ein paar Mal, wie es mir gut tut, dreimal, viermal und dann merke ich jetzt es gut.
00:27:55: Jetzt komme ich runter, das System merkt, ah okay, sie will jetzt runterfahren.
00:28:00: Ja, es hilft dann, und dann gehe ich in die normale Atmung.
00:28:04: Und da fange ich halt an, schon meine Gedanken zu beobachten.
00:28:07: Ja, vielleicht steckt mein Herz grad ein bisschen schneller.
00:28:10: Vielleicht sind grad Gefühle am Start.
00:28:12: Vielleicht spüre ich eine Anspannung irgendwie im Schulterbereich oder im Bauch.
00:28:16: Und dann sage ich, jetzt beruhigen wir uns.
00:28:19: Jetzt ist Zeit für Stille.
00:28:21: Und dann gebe ich mich der Stille hin.
00:28:24: Der Atmung, der Ruhe, nichts zu tun.
00:28:31: zu sein.
00:28:33: Und dann passiert es, es ist immer ganz spannend zu beobachten, dass alles wirklich runterfährt, sich beruhigt, Gedanken beruhigen sich.
00:28:46: Ja, und dann beobachte ich, sondern kommt nichts.
00:28:49: Kommt wieder nichts.
00:28:50: Denke ich spannend.
00:28:52: Schön.
00:28:53: Ja, dann sinke ich noch mehr in mich ein, sinke noch mehr ein.
00:28:57: Oh, dann ploppt so ein Gedanke auf.
00:28:59: Dann denke ich so.
00:29:01: Interessant und sehe wieder, wie er dann so weiterfliegt, irgendwie wie so eine Wolke am Himmel.
00:29:08: Ja, und ich genieße einfach nur das Sein.
00:29:11: Und das ist so spannend in dem Moment.
00:29:15: Und dann kommt man in so eine ganz tiefe Ruhe.
00:29:19: Und wenn du wieder rauskommst aus der Meditation, du kannst dir einen Timer stellen, dann habe ich auch manchmal so, oh, ist ja schon so schnell um.
00:29:27: Ja, und dann gehe ich eben mit dieser Entspanntheit.
00:29:32: in den Tag und versuche sie zu halten, solange es geht.
00:29:36: Genau, also schön sind, wenn ich so zehn Minuten in der Stille bin oder das mache ich auch gerne morgens oder auch abends vom Schlafen gehen, ja auch das beruhigt ganz, ganz wunderbar, der Nervensystem.
00:29:50: sodass du dich im Grunde schon auf den Schlaf vorbereiten kannst.
00:29:53: Auch die Hirnwellen werden dann langsamer, die gehen aus dem Beta-Wellen, über die Alpha-Wellen, in Teta- und Delta-Wellenbereich.
00:30:02: Also so ein Messer am Erstimmen, dein System beruhigt sich.
00:30:08: Und was ich dir noch empfehle, wenn du das mal für dich nutzen möchtest, um deine Gedanken nachhaltig zu beruhigen, könntest du dir einen Zettel und einen Stift nehmen, deinen Meditationsplatz.
00:30:20: legen, weil das habe ich auch manchmal gerade zu Beginn, dass dann noch der eine oder andere Gedanke funkt, der wichtig ist.
00:30:28: Ja, und Edo dann da sitzt und denkt und so, und so denkst, oh, ich muss daran denken.
00:30:33: Oh, ich dachte jetzt bloß nicht vergessen das und das.
00:30:36: Ja, deswegen notier dir das dann einfach.
00:30:38: Geh kurz raus, notier dir den Gedanken, leg deinen Zettel, dein Stoff wieder weg und dann kannst du wunderbar wieder eintauchen in deine Stille.
00:30:47: Genau, also eine Achtsamkeitstechnik, Entspannungsübungen, Atmung und Stille helfen dir auch Gedanken zu beruhigen.
00:30:56: Und die Beobachterinnen und der Beobachter deiner Gedankenwelt zu werden, ich nehme wahr, dein Zauberwatz.
00:31:07: Und dann, im dritten Schritt jetzt, jetzt kommt nämlich die Magie.
00:31:14: Unsere Gedanken sind total kraftvoll.
00:31:18: Und wir wollen unsere Gedanken bewusst wählen.
00:31:24: Ich werde auch eine weitere Podcastfolge zu der Kraft und der Macht unserer Gedanken und das Manifestieren machen, aber das wurde jetzt heute hier den Rahmen sprengen.
00:31:34: Aber ich möchte dir hier auf jeden Fall mitgeben, dass wir dann unsere Gedanken bewusst wählen dürfen.
00:31:43: Ja, wir wollen aussteigen aus diesem Unbewussten sein und eintauchen in das Bewusste sein.
00:31:49: Ja, da haben wir auch wieder das Bewusstsein.
00:31:52: Wir wollen ins Bewusste handeln, denken, fühlen, übergehen.
00:32:00: Ja, wir wollen raus aus dieser Opfermentalität, aus dem Leben, was sonst übergestülpt worden ist, rübergehen in, was wähle ich?
00:32:09: Wie will ich sein?
00:32:10: Wie will ich leben?
00:32:11: Wie will ich denken?
00:32:13: Wie will ich fühlen?
00:32:14: Ja, wir haben die Wahl.
00:32:16: Die meisten wissen es nicht.
00:32:17: Aber wir haben sie.
00:32:19: Und in dem Moment holen wir uns wieder Kraft zurück.
00:32:23: Wir holen uns unsere Handlungsfähigkeit zurück.
00:32:25: Wir steigen aus der Ohnmacht aus, die wir als Kind erlebt haben und holen uns unsere Macht zurück.
00:32:32: Wir gehen wieder zurück in die Eigenverantwortung.
00:32:34: Und hier würde ich es... würde ich dir empfehlen, dir ganz bewusst die Gedanken zu holen, die du denken möchtest.
00:32:44: Was möchtest du den ganzen Tag überdenken?
00:32:49: Wir hatten vorhin das Beispiel, mit dem Morgens aufstehen.
00:32:53: Weil meistens haben wir dann im Laufe des Tages eine Gedankenbubble.
00:32:57: Ich nehme es auch manchmal wahr wie so eine Cloud, wie so ein Gedankennebel.
00:33:03: und wenn ich dann so Moment habe, wo ich das dann wieder wahrnehme, weil manchmal da klar taucht man ab und fällt so aus dem Bewusstsein raus, aber umso öfter wir das trainieren, dann gehen wir sofort wieder ins Bewusstsein rein, ja wieder rein rein steigen, rausfallen ist total okay, ist total normal, dann bewusst wieder reintunen und dann nehme ich so, war krass, ich habe wieder gerade den Nebel, dann steige ich da auch aus und denke so, okay, danke, dass ich gerade hier weiß ich nicht, diese E-Mail schreiben darf.
00:33:39: Ja, danke, dass ich hier gerade ein Glas Wasser habe und was trinken darf.
00:33:44: Ja, Dankbarkeit ist ein ganz tolles Gefühl und dass wir immer wieder reinsteigen dürfen.
00:33:49: Ja, oder Gedanken wie, ich freue mich auf den Tag heute.
00:33:54: Ich freue mich auf den Abend heute.
00:33:57: Ja, danke, dass ich gesund bin.
00:33:59: Und dann kannst du sogar tiefer gehen in das, was du dir wünschst in der Zukunft.
00:34:06: Ja, was ich vorhin meinte, wir hatten als Kindervisionen, wir hatten Träume.
00:34:11: Die sind diesen Spruch, ich will Feuerwehrmann werden.
00:34:14: Es gab das.
00:34:15: Jungs tatsächlich denken, aber Kinder haben eine Vorstellung, die sagen, wenn ich groß bin, dann mache ich das und das und das.
00:34:24: Wenn ich groß bin, ja, werde ich Menschen helfen.
00:34:27: Wenn ich groß bin, werde ich Häuser bauen, werde ich reisen, werde ich dies tun, werde ich das tun.
00:34:33: Und das wird damit wieder anfangen.
00:34:35: wieder anfangen, wie ein Kind zu sein und zu fühlen im erwachsenen Körper, als erwachsener Mensch, aber wieder in diesen Visionen zu sein, unsere Gedankenkraft zu nutzen, also zum Beispiel an etwas zu denken, was du gerne machen möchtest oder wie du gerne sein möchtest, was du arbeiten möchtest, wie du deine Beziehung leben möchtest.
00:35:06: wie du reisen möchtest.
00:35:09: Ja, du darfst dann dir Gedanken holen und das denken, diese Samen streuen in die Zukunft das, was du gerne leben möchtest.
00:35:22: Vielleicht hast du auch manchmal so Visionen im Alltag, irgendwie plötzlich kriegst du ein inneres Bild oder du siehst etwas und du merkst, wie dein Herz aufgeht.
00:35:32: Denkst du, ich würde auch voll gerne einen Kaffee mal eröffnen und ich würde es so und so und so machen und solche Torten anbieten und solche Kaffee.
00:35:43: Das ist eine Vision.
00:35:45: Ja, so.
00:35:46: Und wenn du dann dem folgst, gedanklich.
00:35:50: Und die nächsten Schritte, die du überlegst, dann kann das auch erfüllt werden.
00:35:55: Aber wenn du dann in Gedanken verfällst, das wird doch eh nie was.
00:35:59: Ich kann das doch sowieso nicht.
00:36:01: Ja, dann wird sich dieser Traum auch nicht erfüllen.
00:36:03: Wie soll er sich auch erfüllen, wenn du dich da schon anfängst, klein zu machen.
00:36:07: Ja, und das meine ich mit dem alten Sein, vom alten Sein ins neue Sein zu schiften.
00:36:13: Und das ist in deiner Hand.
00:36:15: Und das ist Persönlichkeitsentwicklung.
00:36:18: Und das liebe ich, weil in uns allen steckt so viel Potenzial, so viele Gaben und Talente und Fähigkeiten, die nur darauf warten, dass wir sie endlich ausgraben und leben und in die Welt bringen, weil das ist, was uns erfüllt.
00:36:37: Das ist, was uns wirklich erfüllt.
00:36:40: So kurzfristige Sachen, ne neue Handtasche oder die nächste Reise oder ... Das ist ein neues Auto, ein neues Smartphone, das erfüllt uns nicht auf Dauer.
00:36:52: Es macht uns Spaß, kurzfristig, mittelfristig, aber langfristig.
00:36:57: Tiefes Glück schenkt es uns nicht.
00:36:59: Aber wenn wir unserem Herzenswunsch nachgehen und das tun, was wir lieben, das ist wahre Erfüllung und wahres Glück.
00:37:10: Und das kannst du nur dir erfüllen, indem du dann Deiner Intuition folgst.
00:37:16: Und die hören wir, by the way, auch meistens nur, wenn unsere Gedanken still werden.
00:37:23: Wenn wir still werden, wenn wir ruhig werden.
00:37:25: Dann ist es so, als wenn wir auf Empfang sind.
00:37:28: Und wir hören unsere innere Stimme, die ist ganz zart.
00:37:32: Die Intuition, sie ist ganz still, ganz sanft.
00:37:36: Er spricht in Bilder, in Worten, in Sätzen.
00:37:39: Und dann kannst du ihr folgen.
00:37:43: Ja, das waren die Übungen.
00:37:45: Werde zum Beobachter, ich nehme wahr.
00:37:49: Übe dich in Achtsamkeit, in Entspannung, in Atmung, in der Stille und wähle deine Gedanken bewusst.
00:38:00: Hol die Gedanken, die du denken möchtest.
00:38:06: Und wenn du möchtest, dann steigen wir jetzt ein in eine schöne Meditation.
00:38:13: die du dir auch in dein Alltag einbauen kannst und einfach mal flowen kannst, um deine Gedanken ein bisschen zu beruhigen.
00:38:24: Und umso öfter du solche Meditationen oder die Übungen machst, umso ruhiger wird es auch in deinem Kopf werden.
00:38:33: Okay?
00:38:34: Also dann lehn dich zurück, schließ deine Augen, nimm einen tiefen Atemzug in dein Bauch ein.
00:38:45: und atme ganz langsam durch dein Mund wieder aus.
00:38:54: Macht es noch, einmal.
00:38:56: atme tief ein, durch die Nase in dein Bauch und atme langsam und lange durch dein Mund wieder aus.
00:39:13: Dann lass dein Atem ganz natürlich weiter fließen und nimm mal für einen Moment dein Körper wahr.
00:39:24: Lass deine Energie aus deinem Kopf in dein Körper fließen.
00:39:29: Nimm deine Füße wahr, deine Beine, dein Bauch, dein Rücken, dein Brustkorb, Schultern, Arme und Hände, Halsnacken, Kopf und Gesicht.
00:39:49: Nimm dich mal im Ganzen wahr in deinem Körper, wie du gerade da sitzt oder da liegst.
00:40:10: Nimm wahr, wie dein Atem fließt, ganz entspannt.
00:40:20: Kommt und geht, wie er kommen möchte.
00:40:26: Und gib mit jedem Ausatm ein Stück mehr Anspannung.
00:40:35: Lass mit jedem Ausatmen ein Stück mehr los und werd präsente in deinem gesamten Körper.
00:40:46: Und jetzt wähle ein Gedanken ganz bewusst.
00:40:56: Denk an etwas, das dir Freude bereitet.
00:41:01: Vielleicht lässt du grad mein Bild aufkommen und siehst so eine Erinnerung.
00:41:08: wo du Spaß hattest, wo du Freude hattest, wo du gelacht hast und fühl das Gefühl dazu für die Freude in deinem Herzen.
00:41:22: Lächel.
00:41:28: Und vielleicht holst du dir jetzt einen weiteren Gedanken an etwas, das dir Freude bereitet.
00:41:43: Und wir haben so viele Momente, die uns Freude bereiten, die uns Spaß machen.
00:41:55: truft dir ganz bewusst eine dritte Situation auf vor deinem inneren Auge.
00:42:01: Lächel und genieße diese schönen Gefühle von Verbundenheit, von Leichtigkeit, von Freude.
00:42:25: Und jetzt denke mal ganz bewusst an etwas, das du dir wünschst.
00:42:32: Vielleicht wünschst du dir mehr Gelassenheit in deinem Leben oder dass du vielleicht mehr dein Hobby nachgehen möchtest, mehr malen möchtest, mehr tanzen möchtest.
00:42:54: und lass da auch Bilder entstehen, Bilder, in denen du vielleicht ganz gelassen durch deinen Tag gehst, voller Vertrauen, voller Ruhe.
00:43:08: und fühl auch hier wieder das Gefühl im Körper.
00:43:19: oder stell dir vor, wie du es öfter dein Hobby nachgehst.
00:43:27: Und visualisiere, wie du es machst, ob es ist Malen ist, was anderes ist, eine kreative Tätigkeit ist, Freunde treffen ist, Bewegung ist.
00:43:43: Sieh dich, wie du es machst und fühl dieses schöne Gefühl, das es dir schenkt.
00:43:49: Vielleicht verbunden mit dir zu sein, in dir zu ruhen, im Float zu sein, wie damals in der Kindheit.
00:44:04: Fühl es in deinem Körper und lächle.
00:44:15: Und du kannst, wenn du magst, jetzt die Sätze in dir nachsprechen oder auch laut.
00:44:26: Ich bin glücklich.
00:44:32: Ich gehe gelassen durch meinen Tag.
00:44:39: Ich ruhe in mir selbst.
00:44:48: Ich bin verbunden mit meinem Körper, mit meinen Gefühlen, mit meinen Gedanken.
00:44:58: Und ich bin die Beobachterin, der Beobachter meines Systems.
00:45:11: Dann atme einmal tief ein und wieder aus und spüre nochmal das Gefühl gerade in deinem Körper, die Entspannung, lächer denn dich hinein.
00:45:30: Vielleicht fühlst du ein Kribbeln im Körper oder eine Freude im Herzraum und halte diese Gefühle.
00:45:38: Vielleicht für die nächsten Minuten, vielleicht gehst du jetzt so durch deinen Tag oder in deine Nacht.
00:45:47: Und du hast hiermit den ersten Schritt gesetzt, raus aus den lauten Gedanken, rein in eine entspanntere Gedankenwelt einzutauchen.
00:46:02: Und wenn die Gedanken mal wieder toben, ist das total in Ordnung.
00:46:07: Du weißt jetzt, wie du sie wieder beruhigen kannst.
00:46:12: So schön, dass du die Folge gehört hast und etwas für deine mentale Gesundheit getan hast.
00:46:21: Wenn du dich von mir unterstützen oder begleiten lassen möchtest, in deiner persönlichen Weiterentwicklung, in deinem Transformationsprozess, dann schreibe mir gerne, den Link dazu findest du in den Show Notes unter dem Podcast.
00:46:39: Ansonsten wünsche ich dir alles alles Liebe, ruhige Gedanken und ein friedvolles und freutvolles Leben.
00:46:49: Bis zum nächsten Mal, liebe Grüße, ciao!