Glücklich durch Bewusstsein - für mehr Leichtigkeit & Freude in deinem Leben

Glücklich durch Bewusstsein - für mehr Leichtigkeit & Freude in deinem Leben

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00:00:04: Herzlich willkommen bei Glücklich durch Bewusstsein, deinem Podcast für mehr Leichtigkeit und Freude in deinem so wertvollen Leben.

00:00:12: Ich bin Hai Riehe Psychotherapeutin und Mentoren für Persönlichkeitsentwicklung

00:00:17: Und hier begleite

00:00:18: ich dich mit wertvolle Impulsen anhand von Beispielen aus Alltagssituationen wie du immer wieder zurück in die Leichtigheit und Freuden finden kannst auch wenn es mal anstrengend oder stressig um dich herum ist.

00:00:31: Denn Was viele nicht wissen, es ist unser Geburtsrecht glücklich zu sein.

00:00:36: Also viel Spaß beim Reinhören!

00:00:44: Hallo

00:00:44: und herzlich willkommen zur neuen Folge.

00:00:47: Heute spricht das Intro nicht Heirier wie gehabt sondern ich bin Tochter denn heute haben wir ein Muttertagsspecial vorbereitet.

00:00:58: Ja wir wollen heute zusammen über Kindererziehung sprechen was schön war, was nicht so toll war was sich die Kinder gerne gewünscht hätten.

00:01:09: Und wir möchten euch ermutigen, dass ihr bemerkt, wow ich mache das ja alles schon ziemlich gut und vielleicht an einigen Punkten, was dazu lernt aus den Erfahrungen eines Kindes, die jetzt erwachsen ist... Was sie sich vielleicht noch gewünscht hätte als Inspiration für euch!

00:01:27: Also herzlich willkommen!

00:01:31: Okay dann fangen wir einfach mal ganz locker an zu quatschen weil wir haben gar nicht wirklich etwas vorbereitet.

00:01:37: gerade einfach nur gefragt, ob sie Lust hätte ganz spontan und sie hat lustig fand das so süß.

00:01:42: Und deswegen kratzen wir mal los.

00:01:44: also mein Engelchen.

00:01:46: Ich darf Engelche

00:01:47: nicht mehr sagen was die jetzt erwachsen ist aber ich wollte sie grad ein bisschen ärgern.

00:01:52: Also mein Engle Was findest du denn schön in deiner Kindheit mit uns?

00:01:57: Mit mir!

00:01:59: Also ich glaub eine Sache die ich Ganz toll fand an deiner Erziehung oder daran wie Du mit uns als Kindern warst und die ich mir auf jeden Fall auch selbst zu Herzen nehmen möchte, wenn ich irgendwann eigene Kinder habe ist dass du uns mit wahnsinnig viel Liebe aufgezogen hast irgendwie.

00:02:17: Also sei es das jeden Abend Wasser ans Bett bringen und ein gute Nachtküsschen geben und ich liebe dich sagen oder... ...das morgens vor dem zur Schule gehen wecken und Brote

00:02:30: machen.

00:02:31: und früher hast du auch, das wollte ich dann irgendwann nicht mehr aber früher hattest du da zum Beispiel auch mal eine Zeit lang So ein Liebesbrief in meiner Brotdose gemacht und so.

00:02:39: Also irgendwie habe ich mich auf jeden Fall sehr geliebt gefühlt von dir, du hast es nicht nur durch Gesten zum Ausrück gebracht sondern eben auch immer wieder gesagt.

00:02:49: Und ich glaube das ist sehr wichtig und sehr schön.

00:02:54: Danke schön mein Engelchen!

00:02:58: Wie waren diese Briefe für dich?

00:03:02: Wenn du dann das gesehen hast wie war das denn für dich zu sehen?

00:03:05: was stand da so drauf?

00:03:08: So was drauf wie, ich liebe dich.

00:03:10: oder guten Morgen mein Engelchen.

00:03:14: Oder sowas?

00:03:15: Ja und ich glaube so als kleineres Kind war das toll.

00:03:18: auch gerade wenn sich dann neu lesen konnte fand ich das irgendwie cool dass ich sowas zum Lesen hatte Und irgendwie so eine Nachricht von dir und grade weil ich es ja in der Grundschule nicht immer leicht hatte.

00:03:32: Ähm, irgendwie schön.

00:03:35: Wenn ich morgens die Brutbox geöffnet hab dann zu sehen okay Mama liebt mich Ich weiß noch irgendwann fand es denn auch peinlich Aber ich glaub das ist ja recht normal.

00:03:43: Ja

00:03:46: Schöne, ich erinnere mich an die Zeit Und heute würde man glaube ich Affirmationen schreiben für die Kinder, wie du bist gut

00:03:52: Wie

00:03:52: du bist Du bist toll Du bist mutig, ne?

00:03:56: Vielleicht hatte ich solche Sachen auch mal oder so.

00:03:57: smileys hat dich auch manchmal gemacht Oder Herzchen oder einfach nur Symbole.

00:04:02: Ja, das hat mir selber auch mal Spaß gemacht.

00:04:04: Dann kam es irgendwann mit der Idee, man kann zu mir ein Zauberapfel machen.

00:04:09: Eine Freundin von dir hatte einen Zaubergapfel und wie war das dann für dich?

00:04:13: Als du auch mein Zaubernapfel hattest?

00:04:15: Das war einfach irgendeinen komischer Trend wo man den Apfel auf so eine gezackte Art und Weise halbiert hat.

00:04:22: Ja, sah cool aus, war auch cool immer wieder auseinanderzunehmen und zusammenzusetzen.

00:04:26: Das Problem waren leider dass ich keine Äpfel mochte oder das habe ich nie gegessen.

00:04:31: Und warum wolltest du deinen Zauber affeln?

00:04:33: Weil ich es cool fand.

00:04:36: Schön.

00:04:38: Jede Messin.

00:04:40: Ja, also das war jetzt gerade ein bisschen türkisch am Rande,

00:04:42: d.h.,

00:04:43: ich esse dich gleich auch komisch, die Übersetzung fast gar nicht.

00:04:48: Ja okay und was fandest du?

00:04:52: blöd oder anstrengend oder nervig?

00:04:57: Ich glaube eine Sache, die ich nicht so gut... Fand waren Strafen, die wir teilweise bekommen.

00:05:03: Also im Sinne von so was wie Zimmerarrest oder... Ja das war eigentlich so mit die Blöde?

00:05:09: Ja!

00:05:10: Die einzige Strafwand, die ich mich eigentlich so erinnere.

00:05:12: Zimmerarest, obwohl vielleicht auch sowas, wieso?

00:05:14: irgendwann kam dein Handy verboten und sowas wahrscheinlich dazu.

00:05:17: Aber genau, da hatten wir jetzt ja auch schon vorhin dann kurz drüber gesprochen.

00:05:21: Ich glaube, da hätte ich mir rückblickend gewünscht, dass irgendwie klarer kommuniziert wird wann ich welche also auf Strafe bekommen.

00:05:30: Also was für eine Grenze irgendwie ich überschreiten muss quasi als Kind und was dann die Konsequenz davon ist?

00:05:36: Weil so hatte ich das Gefühl, ich weiß gar nicht wofür genau ich jetzt welchem Ausmaß diese Strafe bekomme!

00:05:44: Und ich hätte immer das Gefühl dass es hing eher so davon ab wie es dir auch an dem Tag ging, wie geduldig du vielleicht warst oder ob du gerade gestresst warst wegen irgendwas und so... Ich glaube da denke ich mittlerweile.

00:05:57: Oder würde ich mir zum Beispiel wünschen mit meinen eigenen Kindern, dass man wirklich im Dialog ist mit den Kindern und die Kinder einfach ganz klarer irgendwie Indikatoren haben.

00:06:06: Okay?

00:06:07: Wenn du das machst dann ist die Konsequenz davon vielleicht dann eben mal ein Handyverbot oder was auch immer.

00:06:12: also ja Dass man da als Kind irgendwie Bescheid weiß warum

00:06:18: Ja Niles verstehe ich total.

00:06:20: Und ja so aus der jetzigen Perspektive nur rückblickend ist mir das gar nicht bewusst, dass es gar nicht kommuniziert zu haben.

00:06:30: Weil irgendwann kam das schon.

00:06:34: und bei deinem Bruder, wenn ich dann gesagt habe, wenn du deine Schwester ärgerst, dann musst du auf den ruhigen Stuhl ... wahrscheinlich hab' ich einfach vieles, wie du sagst, doch unterstresslich angesagt.

00:06:46: Das wäre aber schön, ne?

00:06:47: Schön dann zu wissen, aha!

00:06:48: Wenn du jetzt, weiß ich nicht, deine Schweste wieder ärgerst, Gibt's kein Handy oder keinen Spielen?

00:06:55: Oder wie auch immer, kein Nachtisch.

00:06:57: Also schon wichtig für die Kinder zu wissen ... wenn was passiert, was ist die Konsequenz?

00:07:02: Dass ihr euch darauf einstellen könnt!

00:07:04: Ja.

00:07:05: Das stimmt... Und ich hatte gerade noch eine Frage, die mir so einfiel und zwar Es kam ja die Zahn-Schehe und der Nikolaus und der Osterhase Wie war der Moment als du gemerkt hast so Hä?

00:07:23: Sag mal Gibt's die ganzen Sachen wirklich?

00:07:26: Erinnerst du dich an den Moment?

00:07:29: Boah, ganz schwierige Frage.

00:07:32: Ich glaub irgendwann hat sich alles so zusammengefügt weil es dann auch doch immer irgendwie ähnliche Sachen gab zum Beispiel so Ostern und keine Ahnung dem Geburtstag oder so ein wahrplätzliches Geschenkpapier gleich oder was weiß ich.

00:07:47: also solche Sachen

00:07:48: Okay Oh nein

00:07:53: Ja aber ich glaube ich hab schon lange gedacht, dass bei der Zahnfee erinnere ich mich zumindest ganz präsent.

00:08:00: Da dachte ich wirklich die gibt's!

00:08:04: War mal ganz aufgeregt wenn mir ein Zahn rausgefallen ist.

00:08:06: und da muss man auch sagen also das vielleicht auch eine Sache an dich, mich sehr gerne zurückerinnern, dass du dir da auch für nichts zu schade warst irgendwie.

00:08:13: Also dass du wirklich dann dieses Spiel durchgezogen hast mit der Zahnenfee und über unsere Szene unter den Kopfküssen weggenommen hast und da irgendwas runter gelegt hast oder ans Fußende meiner Treppe von meinem Hochbett gelegt.

00:08:29: Da

00:08:30: gibt's eine lustige Geschichte, da hab ich einmal einen ... also von Barbie ein Kähn geschenkt bekommen.

00:08:36: Ein männlicher Barbie quasi.

00:08:38: Den Prinzen von Barbie Pegasus.

00:08:42: und ich bin nachts aufgewacht und wusste, oh, dann müsste jetzt ja ein Geschenk unterm Kopfkissen liegen?

00:08:49: Und hab geschaut und mein Zahn war weg!

00:08:52: Aber da war kein Geschenk.

00:08:53: Das ist so was!

00:08:54: Und dann war ich außer mir und war ganz aufgeregt, und dann bin ich meine Treppe runtergestiegen vom Hochbett... ...und bin die letzten paar Stufen runter gesprungen weil ich halt so aufgeregte irgendwie.

00:09:06: Und zumal mal ins Bett auch so witzig wie aus Kinderperspektive weggeht da dann meine Eltern nachts, die am nächsten Tag irgendwie arbeiten müssen.

00:09:17: Vor allem ein Zahnfähgeschenk mich da ist.

00:09:20: Dann habe ich halt irgendwie so Radau gemacht, meine

00:09:23: Mama.

00:09:24: Die Zahnpferden haben mein Zahn

00:09:25: genommen aber kein Geschenk hingelegt und so... Und dann hat Mama mich an der Hand genommen und dann sind wir zurück ins Zimmer, haben das Licht angemacht und dann lag da am Fußende von einer Treppe die Barbie und dann hieß es aber auch so und jetzt aber ab ins Bett.

00:09:43: Ja, das stimmt!

00:09:44: Das war süß.

00:09:46: Und ich erinnere mich noch an den Moment, als ... Ich weiß nicht mehr was da genau war.

00:09:50: Da musstest du es bei dir klick gemacht haben.

00:09:52: Da hast du mich so angeguckt und meintest Mama?

00:09:56: Kann das sein dass du die Zahnfehl bist?

00:10:00: Und der Osterhase!

00:10:02: Und der Weihnachtsmann kam alles dek-dek-dek-duck nach neuer Unternegelos online.

00:10:06: Bist du das?

00:10:07: Ich so ja aber ... Sag's deinem Bruder bitte nicht.

00:10:11: Bitte lass ihn doch in dem Glauben.

00:10:13: Ja, das war auch eine schöne Zeit.

00:10:15: Es war mal so süß, euch dann zu sehen.

00:10:19: Und jetzt bist du ja bald fertige Lehrerin.

00:10:22: Du bist jetzt in den Entzügen deines Referendariats und ich bin so stolz auf dich.

00:10:29: Und wenn du erst mal aus Lehrern Perspektive und aus Kindperspektive schaust was würdest du den Eltern da draußen ans Herz legen?

00:10:41: Was macht Kinder wirklich zu starken Persönlichkeiten zu glücklichen Menschen, zu Kindern die das Leben genießen können.

00:10:53: Ich glaube da gibt es wirklich sehr viele Aspekte auch auf viele verschiedene Aspechte, die ich jetzt als Grundschullehrerin und als Klassenärin an der ersten Klasse gerade so hautnah miterleben kann wie die Eltern mit ihren Kindern sind.

00:11:06: Das ist echt unterschiedlich!

00:11:08: Ich glaube wirklich wichtig ist diese Liebe also dass man die wirklich offen und klar kommuniziert und ausdrückt den Kindern gegenüber, dann aber die Balance zu finden zwischen ich liebe dich und du bist wahnsinnig wichtig.

00:11:22: Und ich nehme dich unter der Bedürfnisse ernst.

00:11:25: Aber auch das Leben dreht sich nicht nur nach deinen Wünschen und Bedürfenissen, also dass man da eben diesen schmalen Grad gut hinbekommt zwischen dem Kind gerecht werden und aber schon auch nicht alles machen was das Kind will weil ich glaube dann besteht gerade jetzt heutzutage irgendwie so ein bisschen die Gefahr, Kinder zu verziehen oder so.

00:11:45: Ja ich glaube ganz wichtig ist einfach eine wirklich offene Kommunikation und auch auf Augenhöhe auch so früh wie möglich also auch sowas wie wenn es beispielsweise Strafen oder Konsequenzen oder sowas geht.

00:12:00: ja und ich glaube Ganz wichtig ist auch den Kindern Raum zu geben so früh möglichst sich selbst zu verwirklichen Also die Kinder selbst entscheiden zu lassen was wir Freizeit angeboten sie zum Beispiel nachgehen wollen Und sie zu fördern und ihnen Möglichkeiten an die Hand zu geben.

00:12:14: Und ja, sie wirklich im Bezug auf Hobbys zu oberheits natürlich finanziell und zeitlich möglich ist so gut es geht zu fördern auch Freundschaften zu fördern und wirklich mit den Kindern am Wochenende Kinderaktivitäten zu machen.

00:12:31: also ich muss sagen dass das ist echt eine Sache die mir auffällt Es gibt so einen großen Unterschied zwischen Kindern die das ganze Wochenende Zuhause sind Und irgendwie zocken und Fernsehen gucken, einfach nur zu Hause sind.

00:12:44: Kinder, die wirklich im Morgenkreis am Montag erzählen ... Ja, am Wochenende waren wir im Winterspielplatz.

00:12:52: Dann waren wir in Eis essen, dann waren wir am nächsten Tag im Kino und eine Pizza essen oder was weiß ich auch immer.

00:12:59: Dass man als Familie Dinge unternimmt.

00:13:01: Aber auch wirklich Kindersachen auf den Spielplatz gehen.

00:13:05: Auf dem Innerspielplatz, irgendwie auf ein Erlebnis, Kalteserlebnis hoch oder was ist da.

00:13:09: Es gibt so tolle Sachen für Kinder und dass man das wirklich macht sich dafür bewusst Zeit nimmt weil ganz ehrlich man hat also man entscheidet sicher hoffentlich bewusst dazu Kinder zu bekommen.

00:13:22: dann hat man diese paar Jahre wo die Kinder ja wirklich auch darauf angewiesen sind dass du als Elternteil mit denen was unternimmst eh sie dann wenn sie irgendwie zehn elf zwölf sind sowieso nicht mehr wollen.

00:13:36: Und bis dahin wirklich, aber die Zeit zu nutzen und mit den Kindern viel zu erleben.

00:13:39: Ich glaube das ist sehr wichtig.

00:13:42: Total!

00:13:44: Weil es stärkt auch so diese Verbundenheit zwischen den Eltern, den Kindern... ...und dieses Familienbindung.

00:13:52: Und die Kinder erleben halt schöne Dinge ne?

00:13:54: Mit der Familie, mit den Eltern.

00:13:56: Das stärkt ihre Persönlichkeit bestimmt.

00:13:58: Auch wenn wir auch sehr, sehr viel unternommen, ihr könnt ja gleich da nochmal rauf schauen.

00:14:01: Rückblickend was es für dich bedeutet hat.

00:14:04: Aber du hast eben was richtig Spannendes gesagt.

00:14:08: Es ist wichtig, den Kindern Liebe zu schenken und das fühlen zu lassen aber auch Grenzen zu setzen.

00:14:14: Und was würdest du da empfehlen?

00:14:16: Weil ich oft auch höre von Müttern... Ich glaube, ich war zu streng.

00:14:22: Sie gehen schnell in die Selbstkritik, in Selbstzweifel.

00:14:24: Oh, bin nicht eine gute Mutter!

00:14:27: Muss sich das anders

00:14:28: machen?!

00:14:28: Also wie würdest Du empfehlten, dass dann Mütter Grenzen setzen?

00:14:33: Ich habe bei Instagram vor einer Weile ein ganz tolles Profiledeck von der Mutter, also die ist ganz jung Mutter geworden und gibt jetzt auf Instagram irgendwie so Erziehungstipps.

00:14:44: Was sich bei ihr für gut bewährt hat weiß den Namen leider gerade nicht aber das fand ich ganz spannend weil sie hat gesagt dass sie gemerkt hat dass es total wichtig ist ihrem Kind immer nur so viel Entscheidungsnudeligkeiten zu geben, wie es realistisch betrachtet hat.

00:15:03: Also wenn man beispielsweise auf dem Spielplatz ist und man selbst als Mutter oder Vater weiß okay ich möchte gerne innerhalb der nächsten zehn Minuten gehen dass man dann nicht tragt zum Beispiel wir gehen in zehn Minuten ok sondern das man dann sagt ihr geht in zehn minuten sucht dir noch eine Sache aus die du spielen möchtest also dass man so ganz klare anweisungen gibt Und ihr hättet dann trotzdem dem Kind in irgendeiner Form ein Mitspracherecht gibt, weil man sagt such dir noch eine Sache aus, die du irgendwie noch machen möchtest.

00:15:32: Aber so was wie ... Eine Frage zu formulieren und zu sagen wir gehen in fünf Minuten oder zehn Minuten okay hat glaube ich.

00:15:39: es ist glaube ich irgendwie ganz tricky Weil die Gefahr besteht einfach dass das Kind sagt nö und du weißt aber als Eltern doch müssen jetzt gehen Wir haben jetzt irgendwie einen Termin oder so.

00:15:47: Ja also Ich glaube so Formulierungen sind schon ganz wichtig Trotzdem eben nicht alles über die Köpfe der Kinder hinweg entscheidet, sondern die Kinder schon mit einbezieht.

00:16:00: Aber eben in einem richtigen Maße irgendwie ...

00:16:04: Ja?

00:16:04: Das macht auch total Sinn aus pädagogischer Sicht was du sagst, ne?

00:16:07: Weil aus psychologischer Sicht das für so witzig ist kann man bei psychopädagogischen Psychologie verbinden... Ist das Kontrollbedürfnis ja ganz wichtig!

00:16:16: Auch für die Entwicklungspsychologie und für die Entwicklung der Kinder.

00:16:21: Und in dem Moment, wenn du so eine offene Frage vorgibst, nimmst du das?

00:16:25: Wir haben noch fünf Minuten.

00:16:26: Was willst du noch spielen?

00:16:27: Eine Sache kannst du dir noch aussuchen.

00:16:29: Dann gibst du neben Kind ja wieder keine Kontrollmöglichkeit oder?

00:16:32: Also da ist schon wie du sagst die Grenze gesetzt aber mit der Nuance sucht ihr noch was aus mein Engel sowas ne?

00:16:40: Voll gut also total spannend!

00:16:43: Toll danke!

00:16:44: Ja weil ich denke schon dass... Ich höre nämlich auch oft morgens dieser morgendliche Kampf So wird's mir manchmal geschildert.

00:16:52: Wir müssen los!

00:16:53: Jetzt zieh endlich die Schuhe an und die Kinder sind ja manchmal gerne verträumt, ne?

00:16:57: Ja, ja... Und dann hast du da nochmal ein Tipp wir müssen in fünf Minuten los.

00:17:02: Such dir jetzt noch einen Spielzeug aus

00:17:04: oder wie?

00:17:05: Das finde ich ganz schwierig weil ich ja selber keine Mutter bin.

00:17:10: Ich weiß nicht also wenn ich mir vorstelle spielen denn die Kinder morgens?

00:17:16: Manche spielen manche tödeln manche träumen.

00:17:20: Ich weiß gar nicht, wie das bei euch war es schon so lange hier vor zwanzig Jahren.

00:17:24: Ich glaube auch da, also vielleicht da auch wieder mit der Augenhöhe dass man wirklich sagt So pass mal auf jetzt nicht morgens in einer Stresssituation sondern vielleicht irgendwie am Abend davor.

00:17:34: Du weißt ja ich muss irgendwie arbeiten gehen.

00:17:38: aus den und den Gründen Und damit ich spünglich zur Arbeit schaffe müssen wir uns morgens ein bisschen beeilen.

00:17:46: Ich muss dich ja auch noch zur Schule bringen und ich glaube dann, ich glaube wenn man dem Kind so früh wie möglich jetzt nicht eine Last aufstülpt indem man ihm sagt du ich gehe arbeiten irgendwie für uns.

00:17:58: Wenn wir mitfühlen?

00:17:59: Genau

00:18:00: aber irgendwie schon bei dem kind auch das Bewusstseinschaft.

00:18:04: Das beobachte ich auch.

00:18:05: Ich arbeite an der Privatschule und wir haben recht viele sehr privilegierte Kinder und ich glaub es ist sehr wichtig gerade dann Wobei, ich weiß gar nicht ob ich das sagen würde.

00:18:15: Ich glaube egal wie man finanziell aufgestellt ist es wichtig den Kindern früh einen Bewusstsein dafür an die Hand zu geben dass so die Ressourcen die man im Alltag hat halt in unserer Gesellschaft ganz eng mit dem Arbeiten zusammenhängen.

00:18:29: einfach ist ja leider so unsere Gesellschaft sage ich jetzt mal und dass man da den Kindern nicht wie so ein Schuldgefühl aufbürdet sondern halt einfach wirklich auf Augenhöhe mit dem Bespricht und sagt guck mal so ist das Ich muss irgendwie arbeiten gehen und so.

00:18:44: Ja,

00:18:44: total weil Kinder können mit fühlen sein das ist einfach angelegt Und Kinder sind auch hilfsbereit ja?

00:18:50: Und wenn man von der Warte kommt und nicht dann in einer Stresssituation müssen jetzt schnell machen Dann fühlt sich das Kind ja auch schuldig habe die psychologische Sicht also ganz ganz toll wertvoll.

00:19:01: und dann hatte ich gerade noch einen Gedanken dass kind auch auf zeigt die Wahrheit Weil Kinder können auch Verständnis aufbringen ab einem bestimmten Alter, ab drei können die Perspektive des anderen übernehmen.

00:19:14: Vorher zwar nicht aber in dem Moment schon.

00:19:18: und dann nicht eher mit anschreien oder ich sage es noch einmal sondern eher wie du sagst übers Bewusstsein und übers Verständnissen gehen und am besten wenn das Kind irgendwie ruhig und aufnahmefähig ist Sonntag zum Beispiel nach dem Frühstück oder so, dass man das mal ins Familienkonferenz bespricht.

00:19:34: Und denn als Team Familie ist ja auch ein Team

00:19:38: Ja.

00:19:39: Jetzt merke ich auch in der Schule total, wenn es mal unruhiger wird zum Beispiel und ich das Gefühl habe oh wir haben jetzt nur noch fünf Minuten, da ist sich schon etwas zu ändern und wir müssen aber jetzt noch diese Aufgabe fertig machen.

00:19:50: Das bringt wirklich... Also man erreicht damit den Großteil der Klasse nicht, wenn man einfach rumschreit weil das was man dann erzeugt ist einfach Angst Und noch mehr Unruhe eigentlich, weil's halt einfach laut wird.

00:20:02: Ich glaube für wichtiger ist es dann so ritualisiert bei den Kindern irgendwie ins Bewusstsein zu rufen, hey das ist hier gerade wichtig.

00:20:10: Vielleicht durch ein hohe Signal oder so und dann auch damit auf Augenhöhe zu sagen ihr lieben ich kann verstehen ihr seid total erschöpft!

00:20:16: Ich freue mich da auch schon auf die Pause gleich aber wir haben jetzt irgendwie noch fünf Minuten und es wäre super wenn wir das jetzt noch zu Ende machen könnten und also eher so ja genau dieses auf Augenhör abholen.

00:20:27: Ich glaube das ist wirklich wirklich wichtig.

00:20:29: Ja sie fühlen sich dann gesehen na klar wieder aber die Persönlichkeit wieder ne?

00:20:33: Sie fühlen dich als ernst genommen eine Persönigkeit Und wichtig genommen.

00:20:37: Es ist so schön mit dir zu quatschen einfach über solche Themen, weil normalerweise redet man ja gar nicht über solche Thema, das mal bewusstzumachen.

00:20:47: und wir haben ja auch viele Dinge unternommen.

00:20:51: und an was ich mich erinnere war auch der Mix von Zuhause.

00:20:55: Wir haben zu Hause vielleicht Spieleabende gehabt oder Sonntag-Familientag oder gebacken Plätzchen Kuchen, ja oder im Garten am Tischtennis gespielt.

00:21:08: Oder halt draußen, Kino, Spielplätze... Was fandest du so aus Kind sich?

00:21:13: Was hat dir am meisten Spaß gemacht?

00:21:16: Ich glaube das ist schwierig und auch nicht pauschal zu beantworten weil ich als Kind einfach aus welchen Gründen mich auch immer nicht sehr gerne sportlich betätigt habe.

00:21:26: also das heißt sowas wie so Spielplatz oder so war jetzt irgendwie gar nicht mein Nummer eins Bedürfnis als Kind.

00:21:36: Aber...

00:21:37: Ja, das stimmt.

00:21:38: Ich glaube toll fand ich unser Ritual, dass wir wirklich so häufig auch ins Kino gegangen sind weil wir dadurch das Kino als irgendwie auch schon eine Form von Kunst und Kultur.

00:21:52: Das ist immer so besonders für uns.

00:21:53: Ja genau!

00:21:55: Und wir haben das richtig zelebriert auch.

00:21:58: Nach Schoß und Popcorn.

00:22:00: Und danach hab ich mit euch noch gerne gemalt.

00:22:02: Erinnerst du dich da dran?

00:22:03: Ich wollte so wissen, was welche Botschaft ihr vom Film mitgenommen habt.

00:22:09: Ich weiß auf jeden Fall noch, dass wir auf dem Weg nach Hause immer ganz viel darüber gesprochen haben wie handelt ihr den Film und was hat der irgendwie ausgelöst.

00:22:17: Das ist auch etwas, das ich für mich mitgenommen habe.

00:22:19: Manchmal ist es dann ganz witzig, je nachdem wie ich im Kino bin, merke ich dann richtig bei manchen Personen, dass auch so drin ist, dass man einfach nach dem Film darüber spricht ... Und manche sind das total komisch oder irritierend irgendwie.

00:22:33: Der Film ist auch zu Ende, ne?

00:22:34: Ja

00:22:34: genau.

00:22:35: Ich hab auch immer so ein Bedürfnis noch darüber zu reden, zu verarbeiten und zu verstehen, auszutauschen... ...und fandest du das schön?

00:22:43: dann?

00:22:43: Ja!

00:22:44: Fand ich sehr schön.

00:22:45: Bis irgendwann der Punkt kam wo ich gemerkt habe dass wir uns irgendwie nieder hinsetzen wo unsere Plätze eigentlich sind.

00:22:56: Ja, wir haben manchmal ... geschummelt.

00:23:00: Getrickst, weil alles Knober fast leeren hat.

00:23:02: Genau!

00:23:04: Dann wurden sich die besten Plätze rausgesucht von Mama.

00:23:07: und dann kam es einmal zu dem ganz peinlichen Moment

00:23:12: wo

00:23:13: eine Familie kam und gesagt hatte, wir sitzen hier, sind unsere Plätze.

00:23:18: Was haben wir da gemacht?

00:23:19: Wir mussten bei umziehen in die erste Reihe.

00:23:23: Ich glaube, dann haben wir nie wieder getrickst oder?

00:23:26: Ich hab dann sehr drauf gehaftet, ja.

00:23:30: Ach Mann!

00:23:30: Das ist so schön... ich frag mich immer wo die ganze Zeit geblieben ist.

00:23:36: Es rennt so sehr.. ich kann euch Eltern da draußen nur ermutigen genießt jede Minute.

00:23:45: Ich habe es versucht.

00:23:46: Ich hab wirklich versucht zu knuddeln und zu kuscheln und so gut das

00:23:51: ging.

00:23:52: aber Ja, sie sind dann auf einmal groß.

00:23:56: Und dann fliegen Sie los raus in ihr Leben und das ist auch schön.

00:24:01: Das ist auch wunderschön zuzugucken.

00:24:05: Die Erinnerungen bleiben uns ja ... Und trotzdem genießt es wirklich ... Macht Quatsch mit euren Kindern!

00:24:12: Was hättest du dir mehr gewünscht?

00:24:14: Dass sich mehr mit euch oder wir mit euch mehr albern sind, mehr abkitzeln?

00:24:19: Also ich glaub, Mama war albern genug.

00:24:26: Nee, also das hatten wir wirklich gut versorgt.

00:24:31: Es ist ganz schwierig... Ich glaube aber ich weiß halt nicht inwiefern dass diese pubertäre Art von wegen meiner Eltern sind doof einfach isst.

00:24:40: Aber ich glaube in meiner Jugend hätte ich mir vielleicht manchmal ein bisschen mehr Freiheit gewünscht oder vertrauen Wobei ich auch verstehen kann dass es wahnsinnig schwierig ist gerade wenn die Kinder noch minderjährig sind da irgendwie viele Freiheiten zu geben Und gerade auch beim ersten Kind und so, und Tochter.

00:24:58: Aber ja das ist so eine Sache.

00:25:00: Ansonsten... ich weiß gar nicht!

00:25:03: Ich glaube vielleicht manchmal hätte ich mir dann doch noch mehr Zeit gewünscht.

00:25:08: Gerade wenn mich an sowas zurück erinnere wie dass wir dann so Deals hatten.

00:25:12: Dass du während irgendwie ich mich bezfertigt gemacht habe Du mit Higment also meinem Bruder gespielt hast und während Er sich fertig gemacht hat mit mir gespielt Und da wusste ich immer noch, das war so richtig kostbar.

00:25:25: Diese fünf Minuten, die du dann mit mir alleine gespielt hast oder so und ja, genau also vielleicht noch mehr Zeit wobei wir auch grad schon drüber gesprochen haben.

00:25:36: natürlich Die Eltern müssen auch ihren Verpflichtungen nachgehen.

00:25:40: Ja aber das fühle ich auch Das habe ich auch von meinen genießt eure Kinder.

00:25:44: Ich hätte mir auch mehr eins zu eins Zeit gewünscht, ne?

00:25:49: Es ist schwierig, je mehr Kinder man hat

00:25:54: Das stimmt.

00:25:55: Und ich hab auch für mich irgendwann gesagt, das Waschbecken bleibt jetzt schmutzig!

00:26:00: Ja und dann bleibt halt die Wäsche jetzt umgefalten... ...und wir machen Abendbrot.

00:26:05: also da habe ich mir schon Bewusstzeit genommen.

00:26:08: aber dennoch rückblickend hätte ich gerne mehr Zeit gehabt.

00:26:12: ja als werde ich emotional

00:26:17: Wir haben ja noch ganz viel Zeit.

00:26:19: Ja hier verbringen sie jetzt auch bewussterne Aber das ist total schön.

00:26:24: Und weil wir gerade so schön über Jugend gesprochen haben, also nochmal an euch Eltern, nehmt euch Bewusstzeit, Quality Time... Also nicht Quantity-Time, komm ihr machen jetzt das, komm ich jetzt schnell einkaufen und komm ihr mache jetzt hier dein Zimmer aufräumen sondern wirklich was hast du gemeint?

00:26:41: Einfach hinsetzen und sein oder?

00:26:45: Ja also Quality time trotz glaube ich ganz gut.

00:26:48: Dann gucken worauf beide gerade Lust haben dass dann die Eltern mit den Kindern, also Mutterkindvater so und Vater und Tochter wie auch immer ... wirklich gucken.

00:26:58: Das soll ja beiden Spaß machen!

00:27:00: Weil manchmal sollte ich mit dir Puppen spielen?

00:27:02: Ich konnte das nicht so gut glauben.

00:27:04: Nee, hast du es

00:27:05: gemerkt?!

00:27:07: Mein Mama!

00:27:08: Aber Kinder haben auch da eine andere Fantasie, das stelle ich auch auf dem Schulhof immer wieder fest, weil ich mich wirklich gerade so... Wie machen sie das?

00:27:16: So eine verblühende Fantasiekinder.

00:27:20: Genau, also bei einer Jugend ist mir gerade noch einfalls vielleicht auch mal spannend für euch Eltern.

00:27:24: Wenn ihr gerade Kinder in der Pubertät habt oder so kurz davor vor Pubertäre-Kinder... Also ... Kinder können wirklich verletzend sein!

00:27:35: Aber zum Glück wusste ich das schon und habe es schon geahnt.

00:27:38: Ich hatte das mal irgendwo gelesen Und da kamen Momente wie Mama du nervst geh raus oder wenn du dann verzweifelt warst, und dann kam mir dieser Satz.

00:27:53: Nimm mich in den Arm, wenn ich es am wenigsten verdiene, denn dann brauche ich's am

00:27:57: allermeisten.".

00:27:59: Und der fieb mir zum Glück ein!

00:28:01: Ich hab's nicht so an mich ran gelassen... ...und bin zu dir, weil Kinder in der Pubertät ihr Lieben sind zwar im Aus- und schon sehr, sie sehen ja größer aus und vielleicht auch weiblicher oder auch männlicher und die Stimme Aber innerlich sind sie noch zart wie ein Blümchen.

00:28:21: So, und dann erinnere ich mich... Jetzt bin ich gespannt, woran du dich erinnerst?

00:28:25: Dass ich nicht gekränkt war und dich angegrinst habe und gesagt hab.

00:28:30: Ach komm!

00:28:31: Sollte ich dich mal in den Arm

00:28:32: nehmen?!

00:28:33: Das war dann ja noch nerviger.

00:28:36: Wirklich?

00:28:37: Weiß ich es nicht.

00:28:38: Weil ich erinnert mich deswegen spannend, was du gleich erinnerst ist du dann so... Nee.

00:28:43: Ja.

00:28:46: Dass du dich dann auch einfach hast veranlassen, das fand ich immer total schön.

00:28:50: Was erinnerst du?

00:28:51: Ja, ich glaube schon dass du mich da manchmal auch an Momenten erwischt hast wo ich eigentlich gerade einfach Liebe brauchte und dann auch geweint habe oder so.

00:29:00: daran erinnere ich mich auch.

00:29:01: Das ist ja manchmal auch irgendwie so wenn man dann einfach einen Arm genommen wird oder wenn dann jemand im passenden Moment fragt wie es einem geht dann kann man die Evozion nicht mehr zurückhalten.

00:29:11: Ich glaube auch wichtig ist sich nicht so davon sage ich jetzt mal beeindruckend zu lassen, wenn die Kinder einen da wegschieben in der Pubertät.

00:29:21: Weil tief im Inneren brauchen sie ein halt trotzdem noch.

00:29:27: also Ich glaube das ist ganz wichtig dass man das bei und auch das ganze Leben.

00:29:31: Also ich bin jetzt sechsundzwanzig Und ich brauche meine Mutter trotzdem ab und an noch.

00:29:37: Also das ist einfach Ja glaube ich ganz wichtig es um Kopf zu behalten Auch gerade in der Jugend, wie ich mir mal schon gesagt habe, man sieht älter aus.

00:29:49: Man verhält sich vielleicht auch so als wenn man schon ganz alt.

00:29:52: Aber ist man halt noch nicht?

00:29:53: Man hat halt noch nie zu viel Lebenserfahrung und man braucht diesen sicheren Hafen einfach noch.

00:30:00: Genau!

00:30:01: Und was ... Wenn wir jetzt von Kindheit zur Jugend sind und jetzt bist du ja eine junge erwachsene Frau und was würdest du dir jetzt vor mir wünschen oder auch für deine Zukunft?

00:30:11: Oh, das ist ja eine schöne Frage.

00:30:13: Naja, also manchmal in Momenten ist es wirklich witzig.

00:30:17: Ich glaube das kommt auch immer ganz drauf an wie die Beziehung zur Mutter halt ist.

00:30:20: aber manchmal verfalle ich auch jetzt noch in so ein Gefühl von Jetzt will ich irgendwie meine Mutter anrufen oder jetzt will ich bei meiner Mama sein und das ist dann auch teilweise so dass ich das dann manchmal gar nicht mache.

00:30:33: Und dann zum Beispiel letztens hatten wir da hat dann mein Freund meine Mutter angerufen Weil er gemerkt hat, okay.

00:30:41: Er kommt grad nicht an mich ran und ich hab dann gesagt, ich möcht jetzt meine Mama ... Genau, also so was passiert schon.

00:30:50: Und dann kommt manchmal auch ein egoistisches und kindliches Bedürfnis in mir aufs.

00:30:53: So wenn sie keine Zeit sind oder nicht erreichbar ist sich der Mann.

00:30:57: Sie

00:30:57: ist doch meine Mama, warum muss die hier nicht erreichbar?

00:30:59: Als innere Kind kommt

00:31:00: durch.

00:31:02: Hey!

00:31:02: Ich bin noch der wichtigste Job.

00:31:04: Warum ist ihr nicht da?

00:31:06: Nee, aber in der Regel also wir stehen schon viel in Kontakt.

00:31:10: Das ist halt manchmal ein bisschen schwierig vom Weg weil wir doch recht weit auseinander wohnen.

00:31:15: Aber jedenfalls weiß ich kann mich jederzeit bei dir melden.

00:31:18: Ich denke du weißt auch du kannst jederzeit beim mir melden.

00:31:21: wird sagen Wir stehen im regelmäßigen Kontakt und wir versuchen ja zwei-wöchentliche Dates zu machen Was mal besser und mal schlechter klappt.

00:31:31: Aber immerhin machen wir jetzt bald einen Kurzurlaub zusammen.

00:31:34: Darauf freuen wir uns schon, also ich sehr.

00:31:37: Du auch glaube ich auf.

00:31:38: Ja.

00:31:41: Hast du mit zum Geburtstag geschenkt?

00:31:42: Ich

00:31:42: freue mich sehr!

00:31:43: Nee, ich freu mich natürlich auch.

00:31:45: Okay, dass das sich einfach da bin und dass du weißt was ich da bin.

00:31:48: Und dass wir Quality-Time... Also eigentlich ändert sich nichts.

00:31:51: Also so, dass man schon irgendwie den Bezug zu den Eltern halten möchte.

00:31:55: Dass es ganz kostbar ist.

00:31:58: Klar wird man immer selbstständiger und immer mündiger irgendwie auf eine Art und Weise.

00:32:02: aber Ja, ich glaube zu wissen dahinter mir.

00:32:08: In meinem Rücken sind noch Eltern oder hinter meinem Ricken gesagt und das wisst schon was ich meine.

00:32:12: Hinter mir stehen meine Eltern?

00:32:14: Yes!

00:32:15: Genau.

00:32:16: Ach schön, ja.

00:32:19: Ach, das ist so

00:32:20: schön.

00:32:20: Das habe ich auch letztes Jahr gemerkt... Davon hast du ja auch mal erzählt dass ich ja auch letztens Jahr zum Beispiel eine Phase hatte der es mir nicht so gut ging und da hab' ich auch gemerkt wie wichtig das ist zu merken, okay, mein Mann und Papa sind da.

00:32:34: Und die nehmen mich ernst.

00:32:37: Ja...

00:32:40: Das ist ganz wichtig sich dann auch gesehen zu fühlen.

00:32:47: Danke schön!

00:32:48: Das ist so schön.

00:32:49: wir könnten hier noch weiter quatschen weil wie gesagt das sind so Sachen über die man normalerweise nicht redet.

00:32:55: und ich fragt dann manchmal noch gerne bei Interviews Hast du ein Lebensmotto, was du gerne teilen wollen würdest?

00:33:06: Und sie guckt mich gerade an so.

00:33:08: Oh!

00:33:08: Was

00:33:08: soll ich jetzt sagen Mama?

00:33:09: Wichtig

00:33:10: vorbei.

00:33:11: Ja

00:33:12: Ich habe so mit zwölf dreizehn angefangen Ein Album von Casper und runter zu hören.

00:33:20: Aha ja und der hat in seinem einen Lied gesungen und wenn es nicht gut ist dann ist es verdammt noch mal nicht das Ende.

00:33:30: Das ist tatsächlich etwas, was mir öfter in den Kopf kommt und wo ich irgendwie dran glaube.

00:33:36: Vielleicht ist das mein Lebensbotto.

00:33:38: Dass es da einfach weitergeht?

00:33:40: Ist das nicht auch ein Zitat von Michael Ende?

00:33:45: Ich weiß gar nicht.

00:33:46: Keine Ahnung aber bestimmt hat das nicht Casper erfunden kann ich mir eigentlich auch nicht vorstellen.

00:33:50: Wenn

00:33:50: es noch nicht gut ist dann ist das noch nicht zu Ende oder auch so eine Art des Stimmtes.

00:33:54: Aber ein schönes Bild.

00:33:58: Gerade wenn wir vor Herausforderungen stehen, ja?

00:34:00: Wenn man nicht weiterkommt.

00:34:02: Dann einfach ausstehen und weitergehen!

00:34:05: Und dann wird es irgendwann gut.

00:34:07: Aus den Krone richten und weiter gehen.

00:34:10: Genau,

00:34:11: Prinzessin Eis wissen wir kaum.

00:34:12: Das müssen wir doch erzählen mit der Prinzessine.

00:34:15: Wie hieß Lili Fee?

00:34:16: Prinzess in Lili-Fee.

00:34:18: War das nicht unsere Lieblingsprinzessin?

00:34:21: Dieses Buch und das Hörspiel... Ja genau, da gab's

00:34:24: ganz hübsch...

00:34:26: Erinnerst du dich an das Lied noch?

00:34:27: Bücher,

00:34:28: nee.

00:34:29: Tatsächlich nicht!

00:34:30: Mir ist so gekallt...

00:34:32: Das ist Lotte will Prinzessin sein, wenn man da verwechselt.

00:34:34: Das meine ich.

00:34:37: Kommt Lotto will Prinzessin sein?

00:34:40: Ja.

00:34:40: Oh und das war so süß.

00:34:42: Kriegst du es die genug zusammen?

00:34:45: Das kann man bestimmt googeln.

00:34:48: Lotte wollte unbedingt ihr Prinzessinnenkleid anziehen und in den Kindergarten gehen Und die Mutter sagte nein draußen ist es kalt und es schneite.

00:34:57: Und dann gingen sie auf den Balkon und dann entschuldigte das Lied.

00:35:01: Genau, und hat Leute nämlich quasi der Mutter beweisen wollen dass es gar nicht so kalt ist, dass sie es komplett auch draußen tragen kann während des Liedes die ganze Zeit gezittert.

00:35:12: Nein mir ist gar nicht kicke kickey kalt.

00:35:14: Es ist mir ist...

00:35:16: Oh

00:35:19: Mann!

00:35:19: Das waren so lustige Lieder.

00:35:20: Auch zusammen singen haben wir viel ne?

00:35:22: Auch schnie schna schnappie schnappy schnappe erinner ich mich noch.

00:35:27: Ja ihr Lieben, es war köstlich.

00:35:30: Also liebt eure Kinder, genießt eure Kinder tauscht euch aus, nimmt euch ernst.

00:35:37: Seht sie!

00:35:38: Genießt eurer Eltern?

00:35:39: Ja total, genieße... Ach schön für die Kinder, die mit ihren Eltern einfach das nochmal Qualitie hafter gestalten wollen.

00:35:50: Genau vor allen Dingen fühlt euch auch wenn's stressig ist.

00:35:57: Das durfte ich lernen in den letzten Monaten und Jahren.

00:36:01: Wie wichtig das ist, wirklich oder so gegenüber unsere Kinder, unsere Liebsten zu fühlen?

00:36:08: Zu sehen, zu verstehen, Spaß zu haben, lieb zu haben aber auch zu fühln wie es ihnen geht uns in den Arm zu nehmen um zu sagen Ich seh dich.

00:36:22: Danke mein Engel!

00:36:23: Es war ganz ganz toll.

00:36:24: Ich hoffe euch hat's gefallen Und wenn ihr irgendwas noch fragen wollt, dann her damit.

00:36:30: Wenn die Kommentare, willst du noch was sagen?

00:36:32: Vielen Dank, dass ich hier sein durfte!

00:36:34: Ja wie war's für dich, die erste Podcastfolge?

00:36:37: War ganz toll mein Engelchen...

00:36:41: Oh Mann.

00:36:42: also wir schicken euch ganz ganz viel Liebe, ganz viele liebe Grüße und eine Umarmung bis bald.

00:36:48: ihr Lieben machts gut tschau.

Über diesen Podcast

Du wünschst dir ein Leben, das sich leicht und glücklich anfühlt? Dann bist du hier genau richtig!

Ich bin Hayriye - Psychotherapeutin und Mentorin für Persönlichkeitsentwicklung. In diesem Podcast bekommst du Impulse, Tools und neue Perspektiven, die dir helfen, alles was dich davon abhält, zu erkennen und zu verändern und das Glück in dir zu spüren.

Anhand konkreter Alltagssituationen lernst du hier, wie du immer wieder zurück zu echter Freude und Leichtigkeit findest. Egal wie herausfordernd es im Außen gerade ist.

Du findest Anregungen - fundiert, achtsam und alltagsfreundlich. Denn: Glück ist kein Ziel da draußen. Es beginnt in dir und ist dein Geburtsrecht.

Website: https://psychotherapie-can.de/home/
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von und mit Hayriye Can

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