00:00:04: Herzlich willkommen bei Glücklich durch Bewusstsein, deinem Podcast für mehr Leichtigkeit und Freude in deinem so wertvollen Leben.
00:00:12: Ich bin Heirie, Psychotherapeutin und Mentoren für Persönlichkeitsentwicklung und hier begleite ich dich mit wertvollen Impulsen anhand von Beispielen aus Alltagssituationen, wie du immer wieder zurück in die Leichtigkeit und Freude finden kannst, auch wenn es mal anstrengend oder stressig um dich herum ist.
00:00:31: Denn was viele nicht wissen, es ist unser Geburtsrecht glücklich zu sein.
00:00:36: Also viel Spaß beim Reinhören!
00:00:44: Herzlich willkommen zur nächsten Folge von Glücklich durch Bewusstsein.
00:00:49: Und heute werde ich über Grenzensätzen sprechen, dass wir glücklich sein möchten, indem wir liebevoll Grenzen setzen, weil es nicht immer einfach ist und so vielen Menschen schwer fällt, weil es auch gar kein Wunder ist, weil wir es nicht anders gelernt haben.
00:01:09: Wir haben es gern gelernt, uns anzupassen.
00:01:12: um dazu zu gehören, um liebgehackt zu werden.
00:01:15: und genau diese Glaubenssätze und diese Prägungen und Konditionierungen, diese Software in uns, die leben wir heute noch.
00:01:23: Und deswegen fällt es uns so, so schwer, ganz liebevoll und freundlich, Grenzen zu setzen.
00:01:31: Und dieser Folge möchte ich genau darüber sprechen, wie du es schaffen kannst, immer besser Grenzen zu setzen, So, dass der andere sich nicht gekränkt fühlt.
00:01:41: So, dass es ganz freundlich ist, weil es enorm wichtig ist für dein Glück, für dein Wohlbefinden.
00:01:49: Ja, es hilft nicht.
00:01:49: Wenn du keine Energie mehr hast und deine beste Freundin fragt dich, ob du nochmal beim Umzug mit anpacken könntest und du sagst aus Freundlichkeit, ja natürlich packe ich mir da gar kein Thema.
00:02:01: Ja, du grauchst dich dahin, hilfst noch ein bisschen beim Umzug, kommst nach Hause und ... Zack geht eine Erkältung los, geht Kopfschmerzen los und du musst dich ein paar Tage krank melden auf Arbeit.
00:02:11: Nur ein Szenario, ein Szenario.
00:02:13: Also es bringt nichts, wenn wir keine Energie haben und keine Kraft haben und keine Lust haben, etwas zu tun für unsere Liebsten, für andere.
00:02:23: Das muss auch nicht mal um einen Umzug oder so was, um körperliche Anstrengung gehen.
00:02:28: Es geht auch ums mentale.
00:02:30: Wenn Menschen da einfach immer wieder, sage ich mal Freunde, immer wieder dir ihre Dinge aufladen, ihren Stress bei dir ablassen, ihren Ärger, ihren Groll, ihre Beziehungsthemen und Schwierigkeiten.
00:02:43: Und du hast irgendwann das Gefühl, Moment mal, ich kann das gerade nicht hören.
00:02:46: Ich habe gerade eigene Themen, eigene Baustellen, eigene Schwierigkeiten.
00:02:50: Du traust dich vielleicht nicht zu sagen, hm, du ist mir gerade zu viel, das tut mir total leid, meine Liebe.
00:02:56: Lass uns ein Andermal sprechen, ne, weil du halt siehst, deiner Freundin geht es nicht so gut oder deinem Freund und du möchtest dann für die Person da sein.
00:03:05: Aber nimmst dich in dem Moment wieder zurück und dein Energieakku muss wieder flöten gehen.
00:03:11: Ja?
00:03:11: Und auch hier ist es total wichtig, eigene Grenzen zu lernen, zu wahrzunehmen und darauf zu achten, zu erkennen und darauf zu achten, dass du gerade eventuell nicht in der Lage bist, zuzuhören, liebevolle Tipps zu geben, weil dein Energieakku vielleicht ganz, ganz unten ist.
00:03:34: Genau, also wir wollen heute darüber sprechen, dass es total in Ordnung ist, Grenzen zu setzen.
00:03:40: Und dass es noch ganz, ganz vielen Menschen sehr, sehr schwer fällt.
00:03:45: Manchen fällt es ganz leicht.
00:03:46: Die haben vielleicht in der Kindheit entdeckt, wow, wenn ich mich abgrenze, dann geht es mir gut.
00:03:51: Das war deren Schutzmechanismus, deren Überlebensmechanismus.
00:03:56: Aber viele Menschen sind eher so im Bindungsverhalten, die brauchen diese Nähe, diese Bindung, diese Verbindung zur Außenwelt zu den Menschen.
00:04:05: Und das war deren Schutz.
00:04:07: Über diese Verbindung haben sie sich Energie gezogen.
00:04:11: Und jetzt im Erwachsenenleben kann es halt passieren, dass es dann zu viel wird, dass es ihnen eben nicht mehr gut tut, wenn sie so nahe Bindungen haben, weil dann da auch vielleicht einfach viel abgeladen wird und viel zu stemmen ist.
00:04:24: Genau.
00:04:25: Und die gute Nachricht ist, dass wir das lernen können.
00:04:29: Dass wir dieses Programm in uns verändern können.
00:04:33: Und wenn wir das verändern, heißt es nicht, dass wir blöd sind oder gemein sind oder egoistisch sind.
00:04:38: Nein, das ist total gesunde Selbstliebe.
00:04:41: Und damit wirken wir als Vorbild, ja, so als Idee für unser Umfeld, hey, du darfst auch Grenzen setzen.
00:04:49: Das ist in Ordnung.
00:04:50: Ja, es ist in Ordnung, dass jeder mal sagt, das ist mir grad zu viel.
00:04:54: Ja, stopp.
00:04:55: Es tut mir leid, ich hab dich von Herzen lieb, aber ich merke, ich möchte jetzt nach Hause gehen.
00:05:01: Oder auch bei Verabredungen, das wissen auch viele Menschen nicht.
00:05:05: Auch da können wir sagen, wenn wir es nicht mehr fühlen.
00:05:07: Vielleicht kennst du das, du hast eine Verabredung.
00:05:10: Vielleicht hast du dich schon seit Tagen auch gefreut.
00:05:12: Aber an dem Tag merkst du momentan, ich bin irgendwie so groggy.
00:05:16: Ich möchte gerade nur für mich sein, ich möchte mich hinlegen.
00:05:19: Und du traust dich vielleicht auch hier nicht abzusagen.
00:05:22: Man stößt doch den Freund oder die Freundin nicht vor den Kopf.
00:05:25: Das gehört sich doch nicht.
00:05:27: Diese Programme laufen dann ab.
00:05:29: Und hier auch Eng, Fehlanzseige.
00:05:33: Du darfst jederzeit deine Wahrheit leben.
00:05:35: Das, was du fühlst und das, was du in dem Moment brauchst.
00:05:38: Und auch hier kannst du das total freundlich und liebevoll verpacken und sagen, es tut mir total leid, aber ich schaffe es heute einfach.
00:05:47: Und dann... ist dein Freund oder eine Freundin in der Eigenverantwortung zu schauen, was macht sie jetzt daraus?
00:05:54: Was macht er jetzt daraus?
00:05:55: Geht er jetzt trotzdem irgendwie aus, macht sich einen schönen Abend?
00:05:58: Oder vielleicht ging es ihm ähnlich und er hat sich auch nicht getraut, abzusagen?
00:06:02: Dann lernt er das auch.
00:06:05: Also fassen wir nochmal zusammen.
00:06:07: Es ist nicht immer einfach.
00:06:08: Wir haben es nicht gelernt.
00:06:09: Wir sind angepasst.
00:06:11: Wir nehmen uns zurück.
00:06:14: und auch oft nehmen sich Menschen zurück, weil sie halt denken, sie wieren egoistisch.
00:06:19: Aber wir dürfen es halt neu lernen, weil es um Selbstdebe geht.
00:06:23: Und es sind alte, gelernte Grundüberzeugungen.
00:06:27: Wir übergehen da oft unsere Grenzen und Bedürfnisse, weil wir auch viele, viele, viele Menschen tragen in sich den Glaubenssatz.
00:06:34: Meine Gefühle und meine Bedürfnisse sind nicht wichtig, weil wir das in der Kindheit auch so gelernt und erfahren haben.
00:06:41: Ja, wenn wir geweint haben oder gewütet haben, haben unsere Eltern vielleicht gesagt, warum weinst du denn jetzt?
00:06:46: Geh doch mal in dein Zimmer, da gibst du noch nichts zu weinen.
00:06:48: Warum wütest du jetzt?
00:06:50: Hör mal auf, ist doch alles gut.
00:06:52: Und was haben wir als Kind dadurch gelernt, dass unsere Gefühle nicht wichtig sind?
00:06:57: Oder du kannst ja mal kurz ehrlich in dich hineinspüren.
00:07:00: Waren deine Bedürfnisse wichtig?
00:07:02: Ja, das, was du wolltest, war das wichtig.
00:07:05: Haben deine Eltern gefragt, hey mein Schatz, wonach ist dir denn jetzt?
00:07:08: Was sollen wir ein schönes machen?
00:07:11: Also unsere Bedürfnisse haben keine Große Anerkennung und Zuwendung bekommen.
00:07:15: Das war einfach, sag ich mal, nicht die Zeit.
00:07:18: unserer Eltern wussten es nicht besser.
00:07:19: Sie haben mir bestes gegeben, sag ich immer, aber sie wussten es in dem Moment nicht besser.
00:07:25: Sie haben mir bestes gegeben.
00:07:27: Aber was hat das für Konsequenzen, dass wir nicht gelernt haben, unsere Gefühle und unsere Bedürfnisse wahrzunehmen und adäquat umzusetzen?
00:07:37: Und jetzt ist aber die Zeit.
00:07:40: Damit du dich mental wohl fühlst, genau das dir neu beizubringen.
00:07:47: willst du diese alten Glaubenssätze behalten oder willst du sie transformieren und dir neue gesunde Glaubenssätze kreieren.
00:07:55: So was sie?
00:07:55: meine Gefühle und meine Bedürfnisse sind wichtig.
00:07:59: Ich bin wichtig.
00:08:01: Ich bin wertvoll.
00:08:02: Da haben wir den Aspekt der Selbstdebe wieder.
00:08:05: Und wenn du mich jetzt fragst, was ist denn mit der Selbstdebe?
00:08:07: Ist das doch Egoismus?
00:08:09: Nein, es ist nicht.
00:08:11: Ich grenz das ganz klar voneinander ab.
00:08:14: Selbstdebe ist, dass wir in uns Liebe tragen für uns, für unsere verletzten Anteile, uns annehmen, akzeptieren und dadurch in uns so viel Frieden und Güte und Freude und Liebe tragen, dass wir unser Umfeld damit... umhöhlen können.
00:08:33: Sie fühlen sich durch unsere Liebe gesehen, gewertschätzt.
00:08:37: Wir sind einfach zu den anderen auch in Liebe, weil wir so viel Liebe in uns tragen.
00:08:43: Der Egoismus ist der Mangel.
00:08:44: Das sind Menschen, die aus Not immer an sich denken und bloß nicht so kurz zu kommen.
00:08:49: Das ist genau die andere Seite des Continuums für mich.
00:08:55: Deswegen, diese Selbstliebe, stell dir vor, jemand ist in sich aufgeräumt und im Frieden und in Liebe mit sich selbst.
00:09:03: Kann dieser Mensch jemand anderen beleidigen und abwerten oder etwas Schlechtes wünschen?
00:09:10: Nein, das würde mir nicht im entferntesten einfallen.
00:09:14: Ja, weil wenn wir innerlich in Liebe sind und aufgeräumt sind, ist es einfach nur schön in uns.
00:09:21: Wir ruhen in uns.
00:09:25: Genau, also wir dürfen lernen, unsere Bedürfnisse ernst zu nehmen, wichtig zu nehmen.
00:09:31: Und daraus, aus dieser Selbstliebe heraus ganz freundlich zu sagen, es tut mir total leid, aber leider kann ich heute Abend nicht telefonieren, ich bin zu erschöpft.
00:09:44: Ja, das ist sich selbst wichtig nehmen.
00:09:47: Und das bedeutet nicht, dass du damit den anderen krank, sondern der andere kann.
00:09:50: dann, hat dann die Chance, sich in Verständnis zu üben und das hat damit Sicherheit.
00:09:55: Kein Problem, dann lass uns morgen sprechen.
00:09:58: Wir haben kein Problem, denn ich rufe jemand anderen an für den Umzug.
00:10:01: Wir denken immer nur, dann ist ein Drama, probier's doch mal aus.
00:10:06: Wir Menschen sind sehr, sehr verständnisvoll und das dürfen wir üben und entsprechend haben wir auch Verständnis, wenn unsere Freundin was hat.
00:10:16: Ich habe mal am Supermarkt einen Mann gehört, das war nicht ganz, ganz spannend.
00:10:20: Da ist er so ganz stolz, durch die Gänge gegangen und ich bin da gerade vorbei und ich habe nur gehört, wie er meinte, am Telefon zu jemandem, ja, ich habe jetzt gelernt, Grenzen zu setzen und Nein zu sagen und das fühlte sich so gut an und das möchte ich jetzt machen.
00:10:35: Ja, es fühlte sich so stark an, wie er da durchging und so stolz war, als wenn er das ein Leben lang nicht gemacht hat und jetzt etwas ganz, ganz, ganz tollen Schatz gefunden hat und das für sich umsetzen wollte.
00:10:49: Und das fand ich total schön mitzuerleben.
00:10:53: Ja, und das möchte ich so ein bisschen was zu mir noch dazu sagen.
00:10:56: Auf mir fällt es manchmal gar nicht leicht.
00:10:58: Ich bin ja auch ein Mensch mit Glaubensätzen, mit Prägungen, die ich schon weitestgehend aufgeräumt habe, hoffentlich.
00:11:05: Aber dennoch kommt auch mal hin und wieder was nach.
00:11:08: Und ich bringe meinen Coaches immer beine, so wie es jetzt hier in die Podcastfolge einspreche, ganz mutig zu sein und wahrzunehmen.
00:11:17: Das liegt immer, immer am wahrnehmen.
00:11:22: Ich bringe noch mal ganz kurz zurück in die Kindheit.
00:11:23: Wir waren im Außen.
00:11:24: Was wollen unsere Eltern?
00:11:25: Wie sind sie heute drauf?
00:11:27: Wir waren eher im Außen.
00:11:28: Wir haben, wir wurden nicht gefragt, was unsere Bedürfnisse und Gefühle sind.
00:11:31: Also wir haben den Kanal, die die Fühler nach innen nicht so gut entwickelt.
00:11:36: Ja, also erst mal ist es ganz wichtig, dass wir überhaupt unsere Grenzen wahrnehmen.
00:11:40: Ja, unsere Bedürfnisse und unsere Gefühle wahrnehmen im Innen.
00:11:44: Ärger zeigt dir zum Beispiel, dass dir gerade was zu viel ist, dass jemand vielleicht übergriffig ist und dann kannst du eine Grenze setzen.
00:11:50: Dafür ist es aber erstmal wichtig, dass du überhaupt wahrnimmst, wenn du Ärger fühlst.
00:11:55: Also, dass deine Fühler nach innen erst mal entwickeln, damit du überhaupt wahrnehmen kannst, wann ist dir was zu viel?
00:12:01: und dann kannst du nämlich üben zu sagen, oh, das tut mir voll leid, ich kann das gerade nicht.
00:12:06: Ja, ich schaff das gerade nicht oder ich möchte das gerade nicht.
00:12:09: Genau, das habe ich meinen Coaches so ganz toll beigebracht, wahrzunehmen und liebevoll zu Grenzen zu setzen.
00:12:16: Und Grenzen setzen hat er auch mit Bewusstsein zu tun, genau wie der Podcast.
00:12:20: Was bedeutet Bewusstsein?
00:12:22: Bewusst die eigenen Grenzen wahrzunehmen.
00:12:25: Und dann für sich einzustehen und immer liebevoll, wenn möglich.
00:12:29: Und jetzt kommt's.
00:12:31: Ich selber habe dann eine Situation erlebt.
00:12:34: Da saß ich mit Freunden in einem Restaurant und wir haben uns total schön unterhalten.
00:12:40: Und eine Freundin fing dann an, ihre Probleme zu erzielen.
00:12:44: Wir saßen so sehr eng beieinander und es war eine Zeit, in der es mir auch nicht so gut ging.
00:12:50: Es gab viele Herausforderungen aus und ich hatte eine Erkältung.
00:12:54: Ich war so ein bisschen erschöpft.
00:12:55: Also die Grundstimmung war nicht ideal.
00:12:58: Und dennoch wollte ich für meine Freundin da sein, weil ihr ging es nicht gut.
00:13:02: Sie hat geweint, sie hat viel erzählt, viel rausgelassen und ich hab dann, ich war da, ich hab versucht mit meiner Liebe für sie da zu sein.
00:13:11: Und ich hatte das Gefühl, es nahm einfach kein Ende, aber meine Energie ging.
00:13:15: Ich merkte, wie sie von zehn Prozent auf fünf Prozent auf drei Prozent ging und dann fühlte ich mich nur noch eingeengt.
00:13:22: Aber es war so schwierig zu sagen, Es tut mir so leid, mir ist es grad zu viel, können wir morgen drüber sprechen.
00:13:30: Ja, magst du mich morgen anrufen oder wir lassen's morgen treffen?
00:13:35: Und wir sprechen ganz in Ruhe und nicht in so einem vollen Restaurant, nicht mit den anderen Freunden um uns herum, die auch schon gucken, ne?
00:13:42: Und dann kommt ihr wieder zu uns zurück mit eurem Fokus und so.
00:13:46: Ja, was ich damit sagen möchte, auch ich darf weiter lernen und üben.
00:13:52: Ja, und damit möchte ich dich ermutigen.
00:13:55: dass du für dich in dem Moment achtsam bist, auf eine gute Grundstimmung achtest und dich traust, so verzweckt auch die Situation ist, deine Grenze wahrzunehmen und sie auszusprechen, dir zu lieber.
00:14:09: Weil ich habe es in dem Moment nicht geschafft, weil sie mir so, so, so Leid getan hat.
00:14:15: Sie hat so geweint.
00:14:16: und ich wollte für sie da sein und habe mich komplett zurückgenommen, so dass mein inneres, meine Gefühle so stark wurden, dass ich dort nicht mehr ausgehalten habe, nicht mehr sitzen konnte und dann angeboten habe, dass wir jetzt gehen und den Abendtier beenden.
00:14:33: Ja, und das ist schade, das muss nicht sein.
00:14:35: Deswegen möchte ich dich ermutigen.
00:14:37: Kretrospektiv, also nach hinein war mir total klar, ich hätte ganz lieb, ganz freundlich, sie in Arm nehmen können und sagen können, hey meine Süße, ist das alles gut?
00:14:48: Ich bin für dich da, lass uns morgen weiter reden, lass uns jetzt einfach einen schönen Abend haben und quatschen.
00:14:53: Also auch hier merkst du, wir dürfen weiter, immer weiter uns entwickeln, lernen, üben und uns trauen.
00:15:03: Ja, weil ... Wir damit uns selbst was Gutes tun und damit auch unserem Umfeld.
00:15:09: Ja, meine Freundin hätte damit kein Thema gehabt.
00:15:11: Wir haben es auch noch mal reflektiert.
00:15:13: Es hätte kein Thema gehabt, wenn ich in dem Moment mich getraut hätte und ihr das gesagt hätte.
00:15:19: Ja, ist auch hier eine Ermutigung an dich, dass du übst, Grenzen zu setzen, ganz normal im Alltag.
00:15:25: Ja, und auch wenn schwierige Situationen sind, dass du auch dort traust, Grenzen zu setzen und dich nicht so, so... zurückzunehmen, weil du leidest in dem Moment.
00:15:37: Ja, du fühlst dich nicht gut, die Gefühle explodieren, ja körperlich geht's dir nicht gut, vielleicht pengst du an zu schwitzen und du fühlst dich unwohl und ergreifst dann vielleicht die Situation zu verlassen, obwohl es gar nicht nötig ist.
00:15:52: Genau, das wollte ich, diese spannende Geschichte wollte ich auch nochmal kurz hier mit reingeben.
00:15:58: und abschließend, ja, es ist wichtig für dich einzustehen.
00:16:03: und immer liebevoll, wenn möglich.
00:16:06: Und in dem Moment habe ich es nicht geschafft, die neunundneinzig Prozent, die lebig ist.
00:16:12: Hier ist es aber passiert und es gab verschiedene Ursachen.
00:16:15: Deshalb ist auch hier wichtig, achte jeden Tag auf eine gute Grundstimmung.
00:16:20: Ja, bin ich in meiner Energie, bin ich in meiner Selbstliebe, fühle ich mich gut.
00:16:26: Und wenn es nicht so ist, dann schau, wie kann ich heute meine Energie aufladen?
00:16:31: Wie kann ich mich heute gut fühlen?
00:16:33: Wie kann ich in meiner Kraft sein?
00:16:35: Damit wenn was ist, damit du eine Grenze setzen kannst.
00:16:40: Weil das Geschenk in der ganzen unangenehmen Geschichte... ist auch, hat auch noch ein Geschenk.
00:16:46: Das finde ich auch immer ganz spannend.
00:16:47: Also auch wenn es mal schief geht, wenn das mal nicht so gut läuft, wie wir das halt immer leben und auch so glücklich sind, dass wir das halt gelernt auch umsetzen.
00:16:56: Aber wenn doch mal dann so eine Patzituation entsteht, ist es ganz spannend.
00:17:00: Weil was kam in mir hoch nach dieser unangenehmen Geschichte?
00:17:04: Schuld.
00:17:05: Und Schuld tragen wir auch alle in uns aus der Kindheit.
00:17:08: Wir kennen alle.
00:17:09: Warum hast du nächstes Glas Milch umgekippt?
00:17:11: Geh in dein Zimmer.
00:17:12: Ja, das muss ich hier aufräumen wegen dir, oder so.
00:17:15: Ja, also Thema Schuld.
00:17:16: Ich rede immer von innerer Arbeit und innerem Aufräumen.
00:17:20: Dürfen wir auch in uns heilen.
00:17:22: Ja, Scham und Schuld sind ganz tiefschwingende Emotionen, die wollen wir aus unserem System rausfließen lassen, damit das hohe Bewusstsein einkehren kann, ja, und die Liebe und Freude in uns einkehren kann.
00:17:33: Also durfte ich durch diese Geschichte in mir Schuld heilen, dass es noch da war.
00:17:39: Wir haben es auch super gelöst mit ihr und das war für uns beide eine ganz, ganz, ganz große Lektion.
00:17:44: Also auch sie hat sehr viel gelernt, feinfühlig zu gucken.
00:17:48: Wie geht es in meinem Gegenüber eigentlich gerade?
00:17:50: Ja, so klar, sich selbst wahrzunehmen, aber auch ihr Umfeld wahrzunehmen.
00:17:54: Also es war eine ganz, war eine Geschichte.
00:17:56: Sie wollte es hier einbringen, um euch zu ermuntern, egal wie es deinem Gegenüber geht.
00:18:02: Versuche ganz liebevoll.
00:18:04: eine Mitte zu finden, für dich zu sorgen und auch für dein Gegenüber zu sorgen.
00:18:10: Gut, dann hoffe ich dir hat die Folge gefallen und du gehst jetzt voller Tatendrang in dein Tag und in dein Leben und beobachtest mal ganz achtsam, in welchen Situationen fühle ich mich nicht so wohl, in welchen Situationen ist mir vielleicht etwas zu viel?
00:18:32: und Wie kann ich jetzt gut für mich sorgen?
00:18:35: Wie kann ich jetzt beim Gegenüber vermitteln, dass ich etwas nicht möchte oder etwas anders möchte?
00:18:44: Oder was auch oft ist, dass manchmal Menschen viel Raum einnehmen, die viel erzählen.
00:18:49: Es erzählen mir auch viele Klientinnen und Klientinnen, dass zum Beispiel die Mutter ganz, ganz viel redet und überhaupt nicht mal nachfragt, wie geht es da eigentlich dir, mein Engel?
00:18:58: Und die Kinder nehmen sich zurück, weil sie es nicht anders kennen.
00:19:02: Auch in der Kindheit waren die Eltern oft bedürfniszentriert, sie waren egocentriert, sie waren in ihrem, ich bin wichtig, Modus.
00:19:13: Und jetzt kannst du, wenn du wahrnimmst im Kontakt mit anderen, sagen, oh, stopp, ich merke, es wird mir zu viel.
00:19:19: Ich möchte auch mal von meinem Tag erzählen.
00:19:21: Ich möchte auch von meinen Themen erzählen, was mich gerade beschäftigt.
00:19:25: Ja, nimm dir deinen Raum.
00:19:27: Steh für dich ein und auf, denn sonst lebst du nur die Hälfte von deinem Potenzial.
00:19:34: Ja, also ich schicke dir ganz, ganz viel Liebe und ermutige dich.
00:19:39: Übe Grenzen zu setzen, übe wahrzunehmen, wann dir was zu viel wird, wenn du etwas nicht möchtest, was du möchtest.
00:19:47: Fühle deine inneren Fühler für dich, für dein Wohl ergehen und trau dich das Mutig, die immer liebevoll, immer freundlich, immer sympathisch, immer diplomatisch nach außen zu kommunizieren.
00:20:01: Und wenn es mal in die Hose geht, wie bei mir, ist auch alles gut, da ist ein Geschenk drin.
00:20:07: Ihr arbeitet das auf, du schaust, was es in dir hochgeholt hat, du hast Material für deine innerer Arbeit, kannst du es aufräumen, stehst auf, richtest deine Krone und gehst weiter.
00:20:18: In diesem Sinne, ich wünsche dir ganz viel Spaß am Grenzensetzen probieren, damit du dich glücklicher fühlst in deinem Leben und nicht mehr mit niedrigen Energieakkus durch dein Leben gehen musst und nicht mehr Ärger und Wut wegdrücken musst, was nämlich nicht gesund ist für dein Wohlbefinden.
00:20:40: Ganz viele liebe Grüße, bis bald, deine Hyrie.
00:20:43: Ciao!